Er möchte über 90 Jahre alt werden

Jürgen Heuser. Foto: Peter Klohs
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Jürgen Heuser.

Jürgen Heuser beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Jürgen Heuser wurde 1949 in Remscheid-Lennep geboren und wohnt seit 1976 in Lüttringhausen. Zwei Jahre später trat er in die SPD ein. Er ist zum zweiten Mal Bezirksbürgermeister in Lüttringhausen und seit diversen Jahren Mitglied im Rat der Stadt. Außerdem ist er für die Arbeiterwohlfahrt aktiv. Heuser war im Personal-Management des Sana-Klinikums beschäftigt.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Jürgen Heuser: Wir hatten sehr viele Pioniere hier. Die erste Trinkwassertalsperre und die erste elektrisch betriebene Straßenbahn Deutschlands seien hier nur als Beispiel erwähnt. Außerdem ist man in Remscheid nicht in seinem Horizont beengt, so dass hier weltoffene Menschen leben.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Heuser: Das ändert sich je nach Saison. Grünkohl ist ein kulinarischer Höhepunkt für mich. Überhaupt eher die deftigeren Sachen. Und asiatisch esse ich auch gerne.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Heuser: Ich habe sehr viel Geduld. Und ich lasse dann auch nicht nach und beiße mich fest.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Heuser: Ich war im vergangenen Jahr, kurz vor dem ersten Lockdown, auf einem Konzert einer mir unbekannten Coverband in den Bonner Rheinauen. Das hat mir gut gefallen.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Heuser: Ich würde das Leben nicht tauschen, auch nicht für einen Tag. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Heuser: Das ist die Gegend zwischen Müngsten und Solingen-Burg. Man kann einen sehr schönen Weg entlang der Wupper gehen. Wälder und Wasser gehören für mich sowieso zusammen.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Heuser: Dickköpfig, rau, aber herzlich.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Heuser: Mit meiner Freundin unterwegs sein, wie und wo auch immer. Ich baue und renoviere gerne. Und ich verbringe sehr gerne Zeit mit meinem Enkel.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Heuser: Ich würde mich für den Öffentlichen Personennahverkehr einsetzen. Ganz gleich ob Bus oder Bahn. Da wird nach meiner Meinung zu wenig getan. Außerdem würde ich die Verschönerung der Alleestraße beschleunigen.

Welchen Traum hegen Sie?

Heuser: Ich möchte vor allen Dingen gesund und fit bleiben. Meine Eltern sind beide über 90 Jahre alt geworden. Und eigentlich habe ich das auch vor.

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