Meine erste Platte

Mit „Empyre“ begann die Musikkarriere

Sängerin Kirsten New, die heute bei Kiesberch den Ton angibt, hat schon als kleines Mädchen in Chören gesungen. Auf einer Party wurde sie angesprochen, ob sie nicht Lust hat, in einer Band zu singen. Foto: Uwe Rapp
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Sängerin Kirsten New, die heute bei Kiesberch den Ton angibt, hat schon als kleines Mädchen in Chören gesungen. Auf einer Party wurde sie angesprochen, ob sie nicht Lust hat, in einer Band zu singen.

Kirsten New ist heute Sängerin der Remscheider Coverband Kiesberch.

Von Uwe Rapp

Remscheid. „Ich habe immer schon gerne gesungen“, erzählt Kirsten New (49) Sängerin der Rock-und-Hardrock-Cover-Band Kiesberch. „Zu Hause habe ich gesungen, im Schulchor, im Kirchenchor und später auch immer auf Partys, und da bin ich angesprochen worden, ob ich nicht Lust hätte, in einer Band zu singen. Empyre hieß die Band, und wir haben es auch zu einer CD-Veröffentlichung geschafft – ¸First Station‘. Die wird zur Zeit bei Ebay für 35 US-Dollar gehandelt“, sagt Kirsten.

„Mein erstes Album habe ich mir Mitte der 80er gekauft.“
Kirsten New

Ihre zweite Band, in der sie im Jahr 2000 Einstieg war „Caine“, die mit dem Song „Age of Darkness“ (Warner Musik), auch in den deutschen Charts stand. „Age of Darkness wurde bekannt durch die Hörspielreihe ¸Geisterjäger John Sinclair‘, das Lied lief im Abspann. Mitte der 90er habe ich noch zwei Jahre in einem Musical ¸Dracula‘ in der Lichtburg in Wetter an der Ruhr gesungen. Das war eine sehr schöne Erfahrung und hat mir sehr viel Spaß gemacht. An meine erste Single kann ich mich noch gut dran erinnern. Ich war 8 Jahre alt und Fan der deutschen Band The Teens und die Single hieß 1-2-3-4-Red Light‘. Mein erstes Album habe ich mir Mitte der 80er gekauft, und das war von Tears for Fears ¸Songs from the Big Chair‘, das ich auf meiner neuen Schneider-Kompaktanlage rauf und runter hörte. Außerdem habe ich noch alle Vinyl Maxisingles von der Band in meiner kleinen Sammlung“, erzählt Kirsten New.

Billy Idol „Rebel Yell“, Warlock „Triumph and Agony“ Scorpions „Ballads, Frankie goes to Hollywood, Bon Jovi, Saga, Manowar, um nur einige zu nennen, fanden den Weg in Kirstens Sammlung.

„Was mir Augenblick sehr fehlt, sind natürlich die Proben und die Auftritte mit Kiesberch.“
Kirsten New

„In der Zeit habe ich auch sehr viel mit dem Kassettenrekorder aufgenommen. Aus Mangel an Taschengeld konnte man sich ja nicht alles kaufen“, sagt mir Kirsten.

Ihr erstes Livekonzert war natürlich von Tears for Fears. 1985 in der Düsseldorfer Philipshalle. „Ich war 15 und durfte nur in Begleitung eines Erwachsenen auf das Konzert, und es war großartig. Das ist aber sicherlich bei den meisten so, dass das erste Konzert immer das beste war. Bei mir war es auf jeden Fall so. Im Laufe der Jahre bin ich auf vielen Konzerten gewesen, allerdings suche ich mir die dann auch gezielt aus, man muss nicht unbedingt alles gesehen haben. Unbedingt sollte man sich auf jeden Fall mal ein Konzert von Iron Maiden gönnen. Deren Fan ich natürlich bin“, erzählt sie weiter.

Mittlerweile gehört Kirsten auch nicht mehr zu den Sammlern von Schallplatten und CDs. Auch bei ihr wird gestreamt, „Durch meine Bandkollegen, speziell Arnd Macherauch, unser Gitarrist. Durch ihn bin ich immer sehr gut informiert. Die geben mir Tipps, was ich mir mal anhören sollte. Auch wenn ich in einer Rockband spiele, bin ich durchaus mit meinem Musikgeschmack breitgefächert. Was mir Augenblick sehr fehlt, sind natürlich die Proben und die Auftritte mit Kiesberch. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder besser wird, und wir dann auch wieder live spielen können.“

Zum Schluss noch ein paar Tipps aus Kirsten News Playlist. Camelot – alle Alben –, Melodic Power Rock, Alter Bridge „Blackbird“, Rock. Simphonie X „Undercover“, Progressive Rock.

Gastautor

Wer in Remscheid seine erste Schallplatte erstanden hat, der hat das mit großer Wahrscheinlichkeit bei Uwe Rapp getan. Der 65-Jährige verkaufte einst Musik im legendären Plattenladen Zack Zack. Heute legt er als Kult-DJ auf Partys und dienstags um 20 Uhr auf mvradio.de auf. Für unsere RGA-Serie „Meine erste Platte“ haben wir Uwe Rapp als Gastautor gewonnen. Er unterhält sich mit Remscheidern über ihre erste Platte.

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