Transfergesellschaft eingerichtet

Einigung bei Leistritz: 120 Jobs fallen weg

Der Fortbestand des Remscheider Werks der Leistritz AG ist gesichert, dafür verlieren rund 120 Menschen ihre Arbeit.

Remscheid. Wie das Unternehmen mitteilt, erging am Mittwoch ein entsprechender Spruch des Einigungsstellenleiters, der eingeschaltet worden war, weil sich Arbeitgeber und Gewerkschaft in den seit März andauerenden Gesprächen nicht einigen konnten.

Demnach bleibt das Unternehmen Leistritz Turbinentechnik GmbH an der Lempstraße erhalten und mit ihm rund 130 Arbeitsplätze. Zudem wird zum 1. Juli eine Transfergesellschaft eingerichtet, in die rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergehen, die bis Ende Juni eine betriebsbedingte Kündigung erhalten haben. Dieser Schritt sei für das Unternehmen „überlebenswichtig“, sagte Jens Lützow, Vice-President Marketing & Communications bei Leistritz, im Gespräch mit dem RGA. Leistritz produziert in Remscheid Bauteile für Turbinen, die insbesondere in Flugzeugtriebwerken zum Einsatz kommen. Weil die Luftfahrtindustrie durch die Corona-Pandemie besonders hart betroffen ist, sind die Umsätze eingebrochen. Trotz der defizitären Lage sei man aber bestrebt, das Remscheider Werk zu erhalten, betont Leistritz. Komme es zu der für 2024 erwarteten Erholung des Marktes, wolle man in der Lage sein, die Kunden weiterhin zu bedienen. -wey-

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