Premiere

„Eine Weihnachtsgeschichte“ nimmt zweiten Anlauf

Der griesgrämige Ebenezer Scrooge alias Björn Lukas hasst Weihnachten. Doch dann erscheinen ihm drei Geister, die ihm die Augen öffnen. Foto: WTT
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Der griesgrämige Ebenezer Scrooge alias Björn Lukas hasst Weihnachten. Doch dann erscheinen ihm drei Geister, die ihm die Augen öffnen.

Premiere des Stücks für Kinder ab fünf Jahren am Sonntag – WTT-Schauspieler sind geimpft, testen sich aber jeden Tag.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Sie geht mit gemischten Gefühlen in diesen Advent, gibt Claudia Sowa zu. Zum einen freue sich das WTT-Ensemble endlich die Inszenierung „Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens für Kinder ab fünf Jahren auf die Bühne zu bringen, live und echt, sagt die Intendantin. Schließlich musste die Premiere vergangenes Jahr wegen Corona ausfallen, es gab nur ein kleines Online-Format.

Doch die aktuellen Infektionszahlen hinterließen auch bei ihr ein mulmiges Gefühl. „Wir wollen kein Veranlasser sein.“ Zumal ab kommender Woche stets Kitas und Schulklassen die „Weihnachtsgeschichte“ im WTT sehen, für sie ist der Besuch des Hauses im Advent eine Tradition. Und die wolle man den Kindern eigentlich nicht nehmen. Daher wollen die Schauspieler für möglichst große Sicherheit bei den Vorstellungen sorgen. Premiere ist am Sonntag, 5. Dezember, 16 Uhr. „Wir sind alle geimpft, testen uns aber zusätzlich jeden Tag“, sagt Sowa. Denn bei den Proben kommen sich Björn Lukas, Björn Lenz, Matthias Knaab, Kim Preyer und Alina Rohde nah, fassen sich an. „Wir sind den Schauspielern und dem Publikum schuldig, weiterzumachen“, sagt Sowa. Allein die Gagen für die Schauspieler liegen bei 15 000 Euro. Für Besucher gilt die 2-G-Regel. Zudem lässt das WTT-Team nur maximal 50 Gäste in das stets belüftete Theater im Studio hinein. Es gibt keinen Barbetrieb mehr.

Und darum geht es: Für Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nur eines dieser lästigen Feste, an denen andere Leute feiern, obwohl sie arbeiten könnten. Er feiert nicht, denn er ist allein. Geld hat er zuhauf, doch sein Leben ist bitter. Bis ihm schließlich die drei Weihnachtsgeister erscheinen und ihm zeigen, was ihn erwartet. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Findet er so doch noch einen Weg, sich selbst zu retten? Bis auf einen spielen alle Darstellerinnen und Darsteller mehrere Rollen. Man halte sich weitgehend ans Original, sagt Sowa, aus deren Feder die Inszenierung stammt. „Ein bisschen muss sich Scrooge natürlich fürchten, aber wir haben uns bemüht, es zu entgruseln.“ Das Bühnenbild dazu hat Peter Strieder gestaltet. Am 12. Dezember, 17 Uhr, soll das Stück im Teo Otto Theater gezeigt werden. „Eine Weihnachtsgeschichte“ dauert eine Stunde ohne Pause.

Karten: Kosten 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, im Angebot „Kleeblatt“ (zwei Erwachsene und zwei Kinder) 27 Euro. Reservierung ist nötig: Tel. 3 22 85; info@schauspiel-remscheid.de oder online: remscheid-live.de

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