Natur-Schule Grund

Eine vielseitige Heilpflanze

Johanniskraut. Foto: Stefanie Barzen/Natur-Schule Grund
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Johanniskraut.

Stefanie Barzen von der Natur-Schule Grund über das Johanniskraut.

Grund Das Johanniskraut mit seinen goldgelben Blüten ist eine altbewährte Heilpflanze und war Arzneipflanze des Jahres 2015. Es wächst an Wald- und Wiesenrändern, an Wegen und auf Lichtungen. Der Name „Hartheu“ bezieht sich auf das ungeliebte Heu aus den harten Stängeln. Weidetiere fressen gerne um Johanniskraut „drumherum“. Der Name „Johanniskraut“ hat mehrere Herleitungen. Johanniskraut beginnt Ende Juni, zu Johannis (24. Juni), mit der Blüte. Zerreibt man die gelben Knospen zwischen den Fingern, färben sich diese rot, was als Symbol für das Blut Johannes des Täufers gilt. Der Namenszusatz „getüpfelt“ bezieht sich auf die Laubblätter. Hält man diese ans Licht, wirken sie „getüpfelt“ aufgrund der Öl- und Ölbehälter, in denen sich das farblose, ätherische Öl der Pflanze befindet. Die im Johanniskraut hauptsächlich wirksamen Inhaltsstoffe sind Hyperforin und Hypericin. Sie findet man in den Blüten. Eingesetzt werden sie gegen leichte depressive Verstimmungen, Angstzustände, nervöse Unruhe. Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut sollten beachten, dass Hypericin zu phototoxischen Reaktionen führen kann. Johanniskrautöl wirkt äußerlich angewendet schmerzlindernd und wundheilend. Es wird eingesetzt bei Hexenschuss, Gicht, Rheuma, Verrenkungen, Verstauchungen, Muskelschmerz, Gürtelrose oder Verbrennungen. Die Blüten sind essbar. Johanniskraut wird zum Gelbfärben von Stoffen verwendet.

www.natur-schule-grund.de

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