Eröffnung

Eine neue Oase zum Entspannen und Arbeiten

Im Industriegebiet Großhülsberg fand gestern die offizielle Eröffnung des „Treffpunktes im Grünen“ statt - ein vom Bund gefördertes Projekt zur Bildung eines Unternehmensnetzwerkes.
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Im Industriegebiet Großhülsberg fand gestern die offizielle Eröffnung des „Treffpunktes im Grünen“ statt - ein vom Bund gefördertes Projekt zur Bildung eines Unternehmensnetzwerkes.

Im Gewerbegebiet Großhülsberg wurde der „Treffpunkt im Grünen“ eröffnet.

Von Dela Kirchner

Remscheid. Drei Themen bewegen die Menschen in Remscheid und Umgebung momentan besonders – die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie, der Klimawandel und die Energiekrise. Letzteres existenziell wichtig vor allem für Industrie, Handwerk und andere Gewerbetreibende in unserer Stadt – natürlich auch ein führendes Thema im Gewerbegebiet Großhülsberg.

So waren es denn auch sehr leise und nachdenkliche Worte, die Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz anlässlich der Eröffnung des neuen „Treffpunktes im Grünen“ im Herzen des Gewerbegebietes Großhülsberg in Lüttringhausen fand. „Ich mache mir große Sorgen um mögliche soziale Verwerfungen in unserer Stadt, die daraus resultieren können“, so Mast-Weisz. Denn: Unternehmen ohne Gas könnten nicht produzieren und benötigten dann auch keine Mitarbeiter. Die wiederum im Privaten Dinge des täglichen Lebens schlicht nicht mehr bezahlen könnten und auf Unterstützung angewiesen seien.

Umso wichtiger war es, dass das Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ durch ein engagiertes Team unter der Leitung von Susanne Smolka vor rund sechs Jahren startete.

Entstanden ist mehr als die kleine grüne Oase mit dem sperrigen Titel „Multifunktionale Fläche mit Coworking-Space im Grünen“. Soll heißen: Egal, ob die Beschäftigten aus dem Gewerbegebiet hier in der Mittagspause entspannen, Sport treiben oder Besprechungen nach draußen verlagern möchten – dies alles ist möglich - Wildblumenwiese und Wildbienenhotel inklusive.

Im Rahmen des vom Bund geförderten Projektes entstand mit viel Herzblut und Initiative das „Unternehmensnetzwerk Großhülsberg e.V.“, dessen Mitglieder die nachhaltige Entwicklung des Industriestandortes weiter fortführen und ausbauen werden – und ebenfalls die Pflege der neu eröffneten Fläche übernehmen.

„Wir haben hier in Großhülsberg rund 90 Betriebsstätten und sprechen über rund 2000 Arbeitsplätze“, fasst Achim Henkel, Vorsitzender des Unternehmensnetzwerkes vor Ort, zusammen. „Vorher gab es keinerlei Netzwerk-Strukturen in diesem Gebiet. Mittlerweile findet auch der soziale Kontakt untereinander statt. Dies ist ein toller Nebeneffekt von Grün statt Grau.“ Und dies seien ideale Voraussetzungen, um das Gewerbegebiet in Sachen Nachhaltigkeit und Energiesparen zu einem Vorreiter seiner Art zu entwickeln.

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