Mein Leben als Papa

Ein wichtiger, aber eigentlich ganz normaler Kindergeburtstag

Der Schatz ist gehoben: Die Süßigkeiten haben sich Hannes und seine Freunde redlich verdient.
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Der Schatz ist gehoben: Die Süßigkeiten haben sich Hannes und seine Freunde redlich verdient.
  • Gunnar Freudenberg
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RGA-Redakteur Gunnar Freudenberg erzählt vom Alltag mit seinen Söhnen Hannes (7) und Michel (4).

Ziemlich bedeutungsschwanger kamen seine Worte daher. „Ich glaube, das wird mein wichtigster Geburtstag“, blickte Hannes am Abend vor seinem Ehrentag voraus und verschwand im Bett. Die Sieben ist seine Lieblingszahl, der siebte Geburtstag für ihn etwas Besonderes.

Und doch wäre Hannes nicht Hannes, wenn er nicht auch als Siebenjähriger an Gewohntem festhalten würde. An Zitronenkuchen mit Zuckerguss und bunten Streuseln zum Beispiel. Und daran, erst mit den Verwandten und einen Tag später mit seinen Freunden zu feiern. Den Besuch der Omas, Opas, Tanten, Onkel und Cousinen hat er diesmal sogar auf Video festgehalten. Sie alle durften sich als kleine Spielfigur selbst spielen und das neue Playmobil-Haus begutachten.

„Mein Leben als Papa“ gibt es als Buch für 12,90 Euro in den RGA-Geschäftsstellen, im Handel und im Internet: bergisch-bestes.de

Auch beim Kindergeburtstag schätzt Hannes das, was sich bewährt hat. Seine Gästeliste ist seit drei Jahren fast unverändert und besteht aus Mitgliedern der unverwüstlichen Clique, die sich dereinst im Kindergarten gefunden hat. Diesmal ergänzt nur durch Klassenkamerad Emil, der sich mühelos in das eingespielte Team einfügt. Und natürlich mit Michel, der gar nicht auffällt zwischen den alten Hasen. Wie immer gibt es auch wieder ein von Hannes vorgegebenes Motto, an dem sich die Spiele orientieren sollen. Einen Unterwassergeburtstag hat er sich gewünscht – und meine Frau ein wirklich schönes Programm auf die Beine gestellt. Während sie als Spielleiterin glänzt, benehme ich mich eher wie ein siebtes Kind, bringe die anderen Jungs damit aber immerhin zum Lachen. Beim Unterwassertiere-Raten zum Beispiel. Beim Taucherflossen-Eierlauf. Oder beim Stopptanz auf alten Zeitungen. Es ist wirklich schön zu beobachten, wie sehr die Jungs mit diesen Klassikern noch zu begeistern sind. Und mit wie viel Geduld und Liebe sie ihre Fische mit der Kugel zum Schnappen basteln. Ich fühle mich in der Ansicht bestätigt, dass so ein Kindergeburtstag gar kein künstliches Event sein muss – und hoffe, das bleibt noch lange so.

Nach drei Stunden haben sich Hannes, sein kleiner Bruder und seine Freunde den dreistelligen Zahlencode für die Schatzkiste, die mit bürgerlichem Namen eigentlich Kosmetikkoffer heißt, mehr als verdient und lassen sich Pizza und Muffins schmecken. Nach und nach wird es wieder leerer im Hause Freudenberg. Nur Emil und Joshua, die sich richtig angefreundet haben, wollen einfach noch nicht gehen. Und ihre Eltern finden es auch ganz nett in unserem Wohnzimmer, glaube ich.

So klingt er gemütlich aus, der siebte Geburtstag von Hannes. Ein wichtiger Geburtstag. Für Hannes. Und für uns alle.

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