Aktion

Ein Tag Yoga für die Ukraine-Hilfe

  • Melissa Wienzek
    VonMelissa Wienzek
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Yogalounge lädt für 21. Mai ein.

Immer wieder umarmen sie Beate Schulze-Landau: Die geflüchteten Frauen aus der Ukraine, die mit ihren Kindern an diesem Tag in der Yogalounge waren, verabschieden sich voller Dankbarkeit von der Inhaberin − und räumen sogar noch auf. „Es waren sicher 100 Leute heute hier“, freut sich Beate Schulze-Landau. Zum zweiten Mal richteten sie und ihr Team das Treffen für die Community aus. Es gab Sachspenden und eine Stärkung. „Alle sind so dankbar, dass sie sich hier nun austauschen können“, sagt die Lenneperin, die ihr Studio in der Bismarckstraße 19 im Januar eröffnet hat. Vormals war hier der Weinhandel Alfama.

Die hübsch eingerichteten Yogaräume in der Innenstadt sind zum Treffpunkt für die ukrainischen Flüchtlinge geworden. Die Idee dazu hatte Trainerin Katharina, die Yoga für Mamas im Vormittagsbereich anbietet. In ihrem Hotel im Südbezirk hatte sie sofort Geflüchtete untergebracht. Schnell wurde eine Whatsapp-Gruppe gegründet, damit sich die Frauen austauschen konnten. Beim Auftakt im April samt Kuchen vom Café Sahnetörtchen und Schreibwaren von Gottlieb Schmidt seien die ukrainischen Frauen total überrascht gewesen, dass so viele kamen, erzählt Beate Schulze-Landau. „Sie sagten: Wir dachten, wir seien allein hier.“

Mittlerweile hat die Whatsapp-Gruppe um die 50 Teilnehmer, es werden immer mehr. Eine Dolmetscherin unterstützt. Mal geht es um die Suche nach einem Kinderwagen, mal um die Anmeldung für die Kita.

Um die Geflüchteten zu unterstützen und sich vorzustellen, veranstaltet die Yogalounge am Samstag, 21. Mai, von 9 bis 19 Uhr Kurse am laufenden Band − zum Beispiel Hatha Yoga, Hula-Workout oder „Tanzen küsst Yoga“. Die Teilnahme läuft über eine Spende für die Geflüchteten. In der Gruppe wird gefragt, was gebraucht wird. „Gern darf man auch nur zusehen und eine Spende dalassen.“

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