Ein Käsebrot und ein Bier reichen ihm

Daniel Pilz. Foto: Peter Klohs
+
Daniel Pilz.

Daniel Pilz beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Daniel Pilz ist Mitbegründer der Bewegung „Bündnis Remscheid“, der Nachfolgeorganisation der „Friday-for-Future“-Bewegung. Der in Remscheid geborene und lebende Pilz studiert Sozialwissenschaften in Köln. Der 19-jährige war bei der letzten Kommunalwahl der jüngste Kandidat und ist nun auf dem 1. Platz der Nachrücker. Seit 2019 ist er Mitglied in der SPD.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Daniel Pilz: Mein kleiner Bruder sagt immer: Remscheid ist cool. Und er hat Recht. In Remscheid leben viele engagierte Menschen. Das habe ich im Jugendrat schon erlebt. Sehr viele Remscheider sind ehrenamtlich tätig. Das ist toll.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Pilz: Mir reicht ein Käsebrot und ein Bier. Oder ein Hamburger.

Was können Sie besser als die meisten Menschen?

Pilz: Ich kann hervorragend Dinge kaputt denken (lacht). Ich denke zu viel über die Dinge nach, anstatt einfach mal zu machen. In der Politik bin ich eher ein Bauchmensch. „Im „normalen Leben“ ist oft mein Kopf dazwischen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Pilz: Das war in Aachen und eher unfreiwillig. In Verbindung mit einer Friday-for-Future-Demo gab es eine Art kleines Festival mit verschiedenen Bands. Eine davon war Culcha Candela. Das ist auch schon wieder ein Jahr her.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Pilz: Mit einem Arbeiter aus einem systemrelevanten Beruf. Zum Beispiel mit einem Krankenpfleger. Oder einem Paketboten. Das würde auch manchen Mitmenschen gut zu Gesicht stehen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Pilz: Als Lenneper ist das die Wuppertalsperre. Ich bin auch gerne im Brückenpark, aber die Talsperre ist für mich direkt um die Ecke.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Pilz: Zielstrebig, bodenständig, einzigartig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Pilz: An einem See oder einem Meer mit einer großen Gruppe Freunde einen schönen Abend zu erleben. Mit Grillen und allem Pipapo.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Pilz: Man könnte in Remscheid etwas mehr Selbstbewusstsein gebrauchen. Es gibt noch immer zu viele Menschen, die sagen: Remscheid kann nichts. Das ist Unsinn. Man muss viel mehr Chancen sehen, und sie auch ergreifen. Das kann bei der Bewältigung des digitalen Wandels anfangen. Ich würde auch versuchen, Menschen von außerhalb auf Remscheid aufmerksam zu machen.

Welchen Traum hegen Sie?

Pilz: Ich fände es cool, wenn ich bei den Lösungen für die Probleme, die auf uns zurollen, eine mitbestimmende Funktion haben würde. Das ist extrem vielschichtig, ich weiß. Die Zukunftsfragen sind gewaltig groß und schwierig.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Motorradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Sparkasse Remscheid legt Geldautomaten still
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Gute Nachricht für das Allee-Center: Schuhe Kämpgen kommt
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht
Führerscheine aus Papier werden schrittweise umgetauscht

Kommentare