Ein Abverkauf bereitet den Umbau vor

In diesem Bereich wird bereits gebaut: Geschäftsführer Alexander Kremer mit den Bauplänen. Bevor es in dem Rest des Marktes losgeht, muss die Ware raus. Final mit einer Auktion am 30. Dezember. Foto: Roland Keusch
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In diesem Bereich wird bereits gebaut: Geschäftsführer Alexander Kremer mit den Bauplänen. Bevor es in dem Rest des Marktes losgeht, muss die Ware raus. Final mit einer Auktion am 30. Dezember.

Gartenmarkt Kremer in Lennep schließt vorübergehend

Von Sven Schlickowey

Der Gartenmarkt Kremer in Lennep schließt zum Jahresende – allerdings nur für eine rund zweimonatige Umbauphase. „Der Markt bekommt ein sehr innovatives Konzept“, berichtet Martin Roth, Koordinator Kommunikation bei Kremer, über die bevorstehende Umgestaltung. Zuvor gibt es einen großen Ausverkauf.

„Der Laden muss ratzfatz leer werden“, sagt Roth. Denn der geplante Umbau sei ausgesprochen umfangreich: „Da bleibt kein Stein auf dem anderen.“ Allzu viele Details zum neuen Konzept mag er zwar nicht verraten, doch aber, dass sich der Gartenmarkt zukünftig noch stärker „rund um das grüne, nachhaltige Leben drehen“ soll. Dazu werde man auch die Raumaufteilung und die Wegführung grundlegend verändern.

Dabei soll der vor kurzem abgeschlossene Umbau des Stammhauses der Fachmarkt-Kette im sauerländischen Lennestadt ausdrücklich nicht als Vorbild dienen, erklärt Roth: Jeder Standort erhalte ein eigenes Gesicht, erzähle eine eigene Geschichte. „Natürlich liegt der Fokus auch in Zukunft noch auf den Pflanzen“, sagt er, schließlich sei Kremer ein Gartenfachmarkt. Und auch die Gastronomie bleibe erhalten und werde umgestaltet. „Die bekommt einen ganz wichtigen Stellenwert, Ernährung gehört ja zum nachhaltigen Leben dazu.“

Erste Arbeiten im Markt sind bereits zu erkennen. Und auch der Abverkauf hat schon gestartet. Alles, was bis zum letzten Öffnungstag am 30. Dezember keinen Abnehmer gefunden hat, soll dann bei einer Auktion unters Volk gebracht werden. Nicht betroffen von all diesen Planungen sei der Weihnachtsbaumverkauf im Eingangsbereich, betont Martin Roth: „Der läuft regulär weiter.“

Die Wiedereröffnung des Marktes sei dann für „Anfang März“ geplant, der genaue Tag werde noch bekannt gegeben. Und könnte dann ziemlich genau zwölf Jahre nach der Eröffnung des Lenneper Marktes liegen. Der ging im März 2010 an den Start und ist mit 8000 Quadratmetern Verkaufsfläche bis heute das größte Geschäft des Unternehmens, das 1905 vom Urgroßvater der heutigen Inhaber gegründet wurde.

Franz Kremer hatte anfangs Tannengrün und Kranzunterlagen produziert und mit dem Fahrrad bis ins Ruhrgebiet transportiert. Heute unterhält die Firma neben den Standorten in Remscheid und Lennestadt auch Märkte im märkischen Lüdenscheid und im oberbergischen Gummersbach.

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