Projekt

Durchstich Intzestraße: Naturschützer planen „Pocket Park“ mit

Der Durchstich Intzestraße wird vermutlich bis zu 4,5 Millionen Euro kosten.
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Der Durchstich Intzestraße wird vermutlich bis zu 4,5 Millionen Euro kosten.
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Auch ein Wasserspender könnte entstehen.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Nachdem die Stadt die Naturschützer Stephan Jasper und Hubert Benzheim vom Durchstich Intzestraße überzeugen konnte und die beiden Stefan Grote (SPD) kennengelernt haben, wurde ihnen in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd Rederecht gewährt. Das erste Mal sprachen sie aus ihrer Sicht zum Thema vor dem Gremium. „Straßenbautechnisch ist der Durchstich sicher richtig, mit Blick aufs Klima sicher nicht“, erklärte Jasper. Dennoch habe man sich umstimmen lassen und die bittere Pille geschluckt.

Intzeforst: Hubert Benzheim nennt den Intzeforst einen Schatz – ein verwilderter Park sei er ganz und gar nicht. Viele alte Bäume stünden hier. „Wir versuchen nun, ein paar Bäume zu retten.“ Dazu soll es eine Begehung mit den EWR geben, wozu Benzheim auch die Politiker einlud.

Intzepark: Nach Bochumer Vorbild soll der Intzeplatz zum „Pocket Park“ werden. In Bochum wurden versiegelte Flächen, Brachflächen und Baulücken zu Mini-Oasen umgewandelt. Mit Sträuchern, heimischen Blühpflanzen und Bänken laden zum Entspannen direkt vor der Haustür ein. Auch der Intzeplatz soll so begrünt werden. Die Naturschützer arbeiten hier nun gemeinsam mit der Bezirksvertretung an einem Konzept. Für Stefan Grote könnte der „Pocket Intzepark“ zum Vorzeigeprojekt in Remscheid werden. Auch der Kreisel soll naturnah gestaltet werden.

Trinkwasserspender: Elke Rühl (CDU) sprach sich für Trinkwasserspender, wie am Bahnhof Lennep, aus. Die Bezirksvertreter lassen die Verwaltung prüfen, ob einer im „Pocket Park“ und einer auf dem Johann-Vaillant-Platz errichtet werden könnte. Das Geld würde die BV aus ihrem Etat nehmen wollen.

Durchstich: Wenn alles gut läuft, könnte der Startschuss für den Durchstich 2024 erfolgen. 4,3 Millionen Euro soll die Verlängerung der Intze- zur Lenneper Straße kosten. Die Stadt hofft, dass das Land 80 Prozent davon übernimmt. Der Durchstich soll das Nadelöhr entzerren, den Verkehr besser leiten und die marode Brücke entlasten. Nebeneffekt: weniger Stau, Abgase, Krach und Schleichverkehr über die Strucker Straße.

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