Teo Otto Theater

Dieses Musical macht gute Laune

Auf dem Luxusdampfer „S. S. Amerika“, der im Teo Otto Theater Station gemacht hatte, war viel los.
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Auf dem Luxusdampfer „S. S. Amerika“, der im Teo Otto Theater Station gemacht hatte, war viel los.

Kulturmanagement Solingen präsentierte „Anything goes“ im Teo Otto Theater.

Von Sabine Naber

Remscheid. Auf eine unterhaltsame, musikalische Fahrt von New York nach London auf dem Luxusdampfer „S. S. Amerika“ fühlten sich die Gäste im Teo Otto Theater am Samstagabend eingeladen.

In der Musicalkomödie „Anything goes“ von Cole Porter, in einer Inszenierung des Kulturmanagements Solingen, trifft auf einem Luxusliner eine illustre Gesellschaft aufeinander, zu der ein Laienprediger, ein Gangster, ein Lord, eine Nachtclubsängerin, ein blinder Passagier und jede Menge Selbstdarsteller zählen. Vor dem imposanten Bühnenbild (Britta Tönne) wird großartig gesungen und getanzt, gesteppt und erzählt.

Beispielsweise von Hope (Kelly Panier), die auf Wunsch ihrer Mutter „in drei Tagen eine richtige Dame werden wird“, weil sie den vermögenden Lord Oakleigh (Benedikt Peters) heiratet. Und von Billy (Nils Karsten), der sich genau deshalb an Bord geschmuggelt hatte, weil er Hope liebt und die Heirat unbedingt verhindern will. Unterstützung bekommt er dabei ausgerechnet von Nachtclub-Sängerin Reno (Susann Ketley), die zwar selbst gerne seine Freundin wäre, was sie durch den Ohrwurm „I get a kick out of you“ auch stimmgewaltig kundtut, Billy aber gleichzeitig versichert: „Du glaubst doch nicht, dass so ein englischer Teebeutel mit dir konkurrieren kann.“

Die Songs aus Anything Goes sind längst Evergreens geworden. Und die Bergischen Symphoniker spielten sie im Big-Band-Sound so hinreißend, dass es Szenenapplaus gab. Den spendete das Publikum auch für das Ensemble und die Protagonisten, die durch ihr engagiertes Spiel und durch ihre großartigen, klaren und voluminösen Stimmen zu beeindrucken wussten.

Ebenso stimmgewaltig der Solinger Theaterchor. Absolut erstklassig auch die Stepptanz-Einlagen des Ensembles. Und die Matrosen singen zuversichtlich: „Es wird immer ein junges Mädchen geben, das auf dich wartet.“ Herrlich nostalgisch die Kostüme aus den 30er Jahren: figurbetonte, elegante Kleider mit einem Saum bis zur Wade bei den Damen, Hosen mit Mittelfalte bei den Herren.

Nach zwei Stunden endeteder Theaterabend

Und am Ende passiert, wie es sich für eine Verwechslungskomödie schließlich gehört, dass sich die Richtigen finden. Ein rund zweistündiger, fröhlicher Theaterabend, für den sich die zahlreichen Gäste mit Jubel, Bravo-Rufen und Standing Ovation bedankten.

„Ist das nicht herrlich hier heute Abend im Theater? Ich weiß zwar nicht so genau, wer zu wem gehört, aber man bekommt gute Laune“, fasste es Wolf Haumann zusammen. „Was für tolle Stimmen und alle haben super gespielt“, war auch Petra Ebinghaus voll des Lobes.

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