Dieser Luftballon wird von Hefe aufgepustet

Das benötigt ihr: Trockenhefe, Plastikflasche, Zucker, Esslöffel, Trichter, Luftballon und Topf. Dann kann es auch schon losgehen.
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Das benötigt ihr: Trockenhefe, Plastikflasche, Zucker, Esslöffel, Trichter, Luftballon und Topf. Dann kann es auch schon losgehen.

In Zusammenarbeit mit dem RöLab stellt der RGA verblüffende Experimente für zu Hause vor – Heute geht es um Kohlenstoffdioxid

Von Melissa Wienzek und Anna Kätker

Wenn man Geburtstag hat, braucht man manchmal ganz schön viel Puste, um die ganzen bunten Luftballons aufzublasen. Das kennt ihr sicher auch. Heute stellen wir euch jemanden vor, der das offenbar ganz einfach übernehmen kann: Hefe. Die kleinen Würfel kennt ihr sicher aus dem Supermarkt. Daraus wird gerne ein Teig für Kuchen, Brot oder Brötchen hergestellt. Es gibt Hefe allerdings auch in Tütchen, als sogenannte Trockenhefe. Heute machen wir mit der Hefe ein kleines Experiment – den Hefeballon. Aber Achtung! Bitte führe unsere Versuche immer nur unter Aufsicht eines Erwachsenen durch.

Für dieses Experiment benötigst du:

1 Päckchen Trockenhefe

1 kleine Plastikflasche

1 Esslöffel Zucker

Trichter

Luftballon

Topf

Und los geht’s: Fülle zunächst warmes Wasser in einen Topf. Gib anschließend mit Hilfe des Trichters die Trockenhefe und einen Esslöffel Zucker in die Flasche und füge noch zwei Esslöffel von dem warmen Wasser hinzu. Stülpe dann schnell den Luftballon über die Flaschenöffnung und schüttle die Flasche, so dass sich alles gut vermischt. Stelle sie anschließend in den Topf mit warmem Wasser und beobachte sie für etwa 15 Minuten. Na, was beobachtest du?

Erklärung: Unsere Expertin Anna Kätker erklärt den Hintergrund: Bei Hefe, die du zum Backen manchmal brauchst, handelt es sich in Wirklichkeit um einen Pilz! Sie besteht aus unzählig vielen lebendigen Zellen, die, wie dein Körper auch, Stoffwechsel betreiben. Dafür brauchen sie aber natürlich Nahrung – bei unserem Experiment ist es der Zucker. Den mag die Hefe sehr gerne, und in Verbindung mit Wärme wandelt sie diesen in Stoffe um, die sie selbst zum Leben braucht. Dabei entsteht ein Gas, das auch wir beim Atmen ausstoßen: Kohlenstoffdioxid. Bei unserem Experiment steigt dieses auf und führt dazu, dass sich der Luftballon aufbläst. Beim Backen hingegen sorgt es für einen locker-luftigen Teig.

Anna und das RöLab

Anna: Anna Kätker leitet seit 2019 das Röntgen-Labor, kurz: RöLab, im Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid. Die 30-Jährige stammt aus Bochum und hat Geowissenschaften und Geophysik studiert.

RöLab: Das RöLab ist ein Schülerlabor für alle Altersstufen. Kinder und Jugendliche können selbst experimentieren – unter der Aufsicht von Anna Kätker. Es gibt Kurse für Grundschüler und für Fünft- bis Siebtklässler, die neuen „Xperimente-Kits“. Zudem bietet das RöLab Schülern in Klasse 9 ein Praktikum zur Umweltradioaktivität an. Für die Oberstufe gibt es das „Röntgenpraktikum“. Es hat auch vier Schulröntgengeräte.

-mw- Maximilian Dias aus der Klasse 6e der Alexander-Coppel-Gesamtschule in Solingen hat zu Hause in der familieneigenen Küche unser „Zauber-Ei“-Experiment dieser Serie durchgeführt. Dabei hat er sich von seinen Eltern fotografieren lassen. Heute berichtet er von seinen Erfahrungen: „Ich habe zunächst eine Glasflasche in einer Schüssel mit heißem Wasser erwärmt und dann das Ei auf die Flasche gelegt und zusammen mit dem Ei die Flasche in kaltes Wasser gestellt. Der erste Versuch ging schief. Die Glasflasche ist gesprungen. Beim zweiten Versuch konnte ich beobachten, wie das Ei durch den Unterdruck, welcher durch die kältere Luft entsteht, weil die Luft sich jetzt wieder zusammenzieht und weniger Platz benötigt, langsam in die Flasche gerutscht ist, bis das Ei zum Schluss ganz in die Flasche gefallen ist. Der zweite Versuch ist gelungen.“

Schreibt uns: Wir möchten wissen, welche Erfahrungen ihr mit unseren Experimenten macht. Schreibt uns gerne eine E-Mail mit allen Kontaktdaten:

melissa.wienzek@rga.de

Versuch Nummer zwei klappte: Maximilian Dias.
Versuch Nummer eins ging schief. Die Flasche platzte.
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