Second-Hand-Laden

Die „Wundertüte“ bietet eine kunterbunte Auswahl

Renate Westermann (v. l.), Hannelore Anke, Uwe Schröer und Magdalene Kelch arbeiten in der „Wundertüte“ mit.
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Renate Westermann (v. l.), Hannelore Anke, Uwe Schröer und Magdalene Kelch arbeiten in der „Wundertüte“ mit.

Im Second-Hand-Laden an der Emil-Nohl-Straße freuen sich Ehrenamtler immer über Kunden.

Von Sabine Naber

Remscheid. Turbulent ging es am Mittwochnachmittag zu in der „Wundertüte“ am Hasenberg. „Das ist nicht immer so, aber heute hatten wir gut zu tun“, sagt Renate Westermann, die mit ihrem kleinen Team von Ehrenamtlerinnen das Second-Hand-Projekt betreut.

In den beiden kleinen Räumen der Gewag – bei gutem Wetter darf auch der lange, überdachte Vorraum genutzt werden - wird ein kunterbuntes Sortiment angeboten. Damen-, Herren- oder Kinderkleidung, Spielsachen, Kinderbücher, Porzellan, Gläser, Schuhe Bettwäsche und sogar eine kleine Auswahl an Modeschmuck kann hier gegen eine Spende für den guten Zweck eingekauft werden. „Was wir einnehmen, das soll in erster Linie den Hasenbergern zugutekommen. Aber wir haben auch schon für die Flutopfer oder die Ukraine-Hilfe gespendet“, erzählt Renate Westermann, was mit dem Geld passiert, das von der IG-Hasenberg für die „Wundertüte“ verwaltet wird. Sie würde sich freuen, wenn auch Anwohner einmal einen guten Zweck vorschlagen würden. Zwar seien die Preise im Second-Hand-Laden klein, aber trotzdem käme etwas zusammen. „Immer wenn wir sechs- oder siebenhundert Euro auf dem Konto haben, überlegen wir, wo wir uns einbringen können“, ist man sich im Team einig.

„Ich bin nach 47 Jahren in der Pflege gerade frisch in Rente. Und weil ich schon vorher immer mal hier zum Gucken gekommen bin, hat man mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mitzuhelfen“, erzählt Patricia Holte. Auch Renate Westermanns Motivation für ihr Ehrenamt war, dass sie aktiv bleiben wollte. „Nach der Berufstätigkeit nur zu Hause, das konnte ich mir nicht vorstellen. Es macht Spaß und auch Nachhaltigkeit spielt hier ja eine Rolle.“

Jeder darf sich nach seinen Fähigkeiten einbringen. Und dem Team ist es auch wichtig, einen Treffpunkt für die Hasenberger eingerichtet zu haben. Sich bei einer Tasse Kaffee auch mal die Sorgen anzuhören. „Das wird schon seit der Eröffnung vor fünf Jahren gut angenommen“, ist man mit der Resonanz zufrieden. Und wer sich vorstellen kann mitzumachen, der ist herzlich willkommen.

Die Wundertüte an der Emil-Nohl-Straße (gegenüber der Hausnummer 12) öffnet mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr und am ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr.

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