Die Schweinezählung übernahm der OB

Das stand vor 25, 50, 75 und 100 Jahren im RGA

Remscheid -wey- 1996 Der Tüpitter war schon immer ganze vorne mit dabei – das beweist ein Artikel vom 16. März vor 25 Jahren. Unter der Überschrift „Auffahrt zur Info-Autobahn“ wird über die Internet-Ambitionen der Zeitung berichtet: Als Internetprovider biete man zukünftig einen Zugang zum „weltumspannenden Netz der Netze“. Und das zum „Telefon-Ortstarif“, wie betont wird. Auch werde man die Zeitung „bald“ ins Internet bringen, ist da lesen. Eine Vorhersage, die wahr wurde: Der RGA gehörte Ende der 1990er Jahre zu den ersten deutschen Tageszeitungen im Netz. 1971 Während das Internet boomt, gehen Hauptschulen eher zurück. Aber auch das war mal anders. Am 17. März vor 50 Jahren schreibt der RGA von fünf großen Schulbauprojekten, über die der Schulausschuss debattierte. Darunter der Anbau an der Hauptschule Rosenhügel, die, so erfährt der Leser, von Beginn an „reichlich knapp bemessen“ war. 2016 war Schluss für die Hauptschule, in das Gebäude zog eine Sekundarschule, die heutige Nelson-Mandela-Schule, ein. 1946 Um Zahlen ganz anderer Art ging es kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 17. März vor 75 Jahren berichtet der Tüpitter von einer Schweinezählung, die die britische Militärregierung angeordnet hat. Und die offenbar ganz oben angesiedelt war: „Die Durchführung dieser Schweinezählung liegt in den Händen des Herrn Oberbürgermeisters.“ Wer falsche Angaben macht, warnt der Artikel, werde bestraft. Zudem sei bei Schweinen, die wissentlich nicht angegeben wurden, mit Einziehung zu rechnen. Und sogar die rechtliche Grundlage für die Zählung nennt der Text: das Viehzählungsgesetz vom 31. Oktober 1938.

1921 Apropos Gesetz: Dass es einige damit früher schon nicht allzu ernst nahmen, zeigen mehrere Meldungen im RGA vor 100 Jahren. Am 17. März gibt es mehrere Texte über gestohlene Gegenstände. Eine „große Menge Zigaretten und Zigarren“ aus einem Zigarrengeschäft am alten Krankenhaus zum Beispiel. Diverse Kleidungsstücke aus einem Geschäft an der Bismarckstraße. Und einige Hacken, eine Harke, eine Tischplatte sowie rund 20 Meter Leine aus einem Garten. Was der Täter mit der Platte und der Leine wollte, bleibt allerdings schleierhaft.

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