Familienfest

Pilgerfest in Lennep: Besucher lieben das schöne Fest

Die Gäste suchten Schatten auf dem Pilger- und Familienfest in Remscheid-Lennep.
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Die Gäste suchten Schatten auf dem Pilger- und Familienfest in Remscheid-Lennep.

Erst pilgern und der Andacht von Bruder Dirk lauschen, dann auf dem Alten Markt feiern: Lennep stand ganz im Zeichen Pilger- und Familienfestes.

Von Sabine Naber

Remscheid. Wenn die Pilgerfreunde an einem Sonntag ab 11 Uhr im Rahmen des Lenneper Sommers auf den Alten Markt einladen, dann ist dem traditionellen Pilger- und Familienfest schon eine rund elf Kilometer lange Wanderung voraus gegangen.

Frühmorgens ging es vom Mollplatz aus per Bus nach Schwelm, dort starteten die Pilgerinnen und Pilger ihre Wanderung nach Beyenburg. „Ich bin zum zweiten Mal dabei. Bei diesem herrlichen Wetter hat es viel Spaß gemacht. Und auch die kleine Andacht im Kloster war ein Erlebnis. Bruder Dirk hat das sehr schön gemacht“, erzählte Manfred Bombosch, der sich – gemeinsam mit seiner Partnerin Christel Behling – auch auf das bunte Familienfest freute.

Aufgrund eines Trauerfalls fiel die geplante Live-Musik der Band „HPM-unplugged“ auf dem Alten Markt aus. Um 15 Uhr übernahm dann aber wie geplant die Band „Rionn“ die Bühne - zuvor hatten die Mädchen und Jungen der Kita St. Bonaventura das Publikum schon eingestimmt. Zur Musik des Ohrwurms „Wellerman“ machten sie anschaulich klar, wie so ein Versorgungsschiff auf den Wellen tanzt, was die Mannschaft so alles leisten muss, bevor sie mit der Hand an der imaginären Kappe endlich wieder an Land darf. Mit herzlichem Applaus belohnte das Publikum den Auftritt. Zum Dank durften die Kids mit dem Kinderkarussell fahren und sich bei Ballonkünstler Hakan einen Luftballon abholen.

„Der Lenneper Sommer ist einfach toll. Wir können zwar nicht mehr mitwandern, aber die Pilgerfreunde haben es mit dem großen Schirm, der hier für ein schattiges Plätzchen sorgt, gemütlich gemacht“, lobte Felicitas Zinner, die sich Kaffee und Kuchen schmecken ließ. Auch Herzhaftes, ein Gläschen Pilgerwein und kleine Andenken, wie Muscheln, standen für die Gäste bereit.

Willi Oberlies erinnerte in seiner Begrüßung daran, dass der Alte Markt direkt am Jakobsweg liegt: „Ihr Pilgerinnen und Pilger habt heute bei eurer gelungenen Tour die Grenze von Westfalen zum Rheinland, die inzwischen nur noch eine symbolische ist, überschritten. Und wer mehr zum Thema Pilgern wissen will, der ist bei unserem nächsten Stammtisch am 3. August im Restaurant König von Preußen willkommen.“

Bürgermeister Kai Kaltwasser dankte den Pilgerfreunden, dass sie sich dafür einsetzen, diese wichtige Tradition zu erhalten.

Angesprochen auf den Munsterplatz, der umgestaltet wird und auf dem im Herbst eine Skulptur des Künstlers Tony Cragg stehen wird, schilderte Oberlies, dass der Einweihungstermin 19. Oktober zwar eng, man aber voller Hoffnung sei.

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