Sportzentrum Hackenberg

Deutschland-Cup wird multikulti

Erklärten die Zusammenarbeit (v.l.): Hassan Firouzkhah, Erden Ankay-Nachtwein, David Schmidt. Foto: Doro Siewert
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Erklärten die Zusammenarbeit (v.l.): Hassan Firouzkhah, Erden Ankay-Nachtwein, David Schmidt.

Integrationsräte des bergischen Städtedreiecks planen Programm rund um das Sportereignis.

Von Daniel Dresen

Zwischen dem 7. und 9. Juli verwandelt sich das Sportzentrum Hackenberg in das Mekka der deutschen Fallschirmspringer. Beim Deutschland-Cup treten die landesweit besten Fallschirmspringer in der Disziplin Zielspringen gegeneinander an. Auf 1000 Meter Höhe springen die Teilnehmer aus einem Hubschrauber, um sicher und punktgenau auf einer Zielmatte am Boden zu landen. Ein gutes Auge sowie eine herausragende Kontrolle über den Fallschirm sind gefragt.

Für jede ungenaue Landung gibt es Minuspunkte. Ein Spektakel für den Zuschauer am Boden. Der Ausrichter – der Fallschirm-Club Remscheid – rechnet an den drei Tagen mit bis zu 20 Mannschaften aus ganz Deutschland und insgesamt 1 500 Sprüngen. Tausend Zuschauer werden während der drei Tage bei schönem Wetter erwartet.

Ein zweiter Hubschrauber ermöglicht Sportfans nach vorheriger Anmeldung einen Tandemsprung über Hackenberg. „Bereits 50 Interessierte haben sich gemeldet“, erklärt Klaus Mathies, Vorstandsvorsitzender des Fallschirm-Clubs Remscheid. Die Schule für Musik, Tanz und Theater unter der Leitung von Geschäftsführer David Schmidt sowie die Integrationsräte des bergischen Städtedreiecks beteiligen sich am Unterhaltungs- und Informationsprogramm rund um das sportliche Großereignis.

Neben dem bereits eingefädelten Auftritt der Tribute-Band „FourAbba“ sollen Musik- und Tanzgruppen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid die Bühne auf dem Sportgelände in Hackenberg mit Leben füllen. Darüber hinaus wollen die Integrationsräte der bergischen Drei sich sowie ihre Arbeit vorstellen. Die Vorsitzende des Remscheider Integrationsrats, Erden Ankay-Nachtwein, sowie ihre Kollegen Hassan Firouzkhah, Vorsitzender des Solinger Integrationsrats, und Helge Lindh, Vorsitzender des Wuppertaler Integrationsrates, nehmen die Herausforderung an, im Rahmen des Deutschland-Cups ein multikulturelles Programm zu stemmen.

Integration: Sport und Musik verbinden fremde Kulturen

„Wir wollen im Gespräch mit dem Bürger auch zeigen, wie schwierig unsere Arbeit im Integrationsrat ist“, sagt Firouzkhah. Lindh hingegen möchte die Plattform des Deutschland-Cups nutzen, um „unverkrampft über das Thema Integration“ zu sprechen.

DEUTSCHLAND-CUP 2017

VERPFLEGUNG Die Open-Air-Veranstaltung soll Anfang Juli zahlreiche Besucher anziehen. Da darf bei voraussichtlich heißen Temperaturen die Verpflegung der Sportinteressierten nicht zu kurzkommen. Die Fußballabteilung des SG Hackenberg übernimmt die Gestaltung des Caterings anlässlich des sportlichen Großereignisses. Zwischen 150 und 180 Freiwillige werden für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Neben Getränken und Eis soll ein Grillstand aufgebaut werden.

„Sport und Musik sind beides Themen, in denen Nationalität keine Rolle spielt“, erklärt Firouzkhah und unterstreicht dabei die Bedeutung der Veranstaltung am Hackenberg. Oberbürgermeister Burkhard-Mast-Weisz freut sich als Schirmherr des Deutschland-Cups bereits: „Diese drei Tage sind ein gutes Stück Marketing für das bergische Städtedreieck.“

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