Ausstellung

Der rote Faden ist nicht zu übersehen

Regine Wicke und Mechthild Grunwald zeigen Exponate der Sonderausstellung im Tuchmuseum. Foto: Roland Keusch
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Regine Wicke und Mechthild Grunwald zeigen Exponate der Sonderausstellung im Tuchmuseum.

Textilkunst-Gruppe stellt im Tuchmuseum aus.

Von Sabine Naber

Remscheid. „Akzente in Rot“ ist die Werkschau der Textilkunst-Gruppe „Roter Faden“ überschrieben, die sich 1996 gegründet und sich dem Quilten verschrieben hat. Bis zum 9. November sind die Kunstwerke im Tuchmuseum an der Hardtstraße zu sehen. Und tatsächlich hat jedes Gruppenmitglied den gleichen roten Faden verarbeitet. Mal gestrickt oder gehäkelt, mal kunstvoll zu Schlaufen verarbeitet oder als Umgrenzung einzelner Elemente genutzt.

„Wie viel roter Faden verarbeitet wurde, das blieb jedem selbst überlassen“, sagt Mechthild Grunwald, die für ihre ganz in Rot gehaltenes, dreiteiliges Werk unter der Überschrift „Stoffbahnen“, den Stoff gefärbt hat und mit offenen Streifen, Biesen und Gewebtem gearbeitet hat.

„Beim Quilten denken die meisten ja an Patchwork-Decken aus Stoffresten. Von solchen traditionellen Mustern haben wir uns aber längst gelöst, arbeiten nach eigenen Entwürfen und einer eigenen Technik.“ Sie habe rund ein Jahr an ihrem Wandbehang gearbeitet.

Regine Wicke hat den roten Faden in ihren schwarz-grauen Wandbehang genäht. Mit seiner samtweichen Oberfläche wirkt es wie Chenille. „Ich habe hier schmale Stoffstreifen verarbeitet. Und dabei ist es wichtig, dass die unterste Lage Stoff ganz bleibt“, erklärt sie die aufwendige Technik.

Neben ihrer Werkschau „Akzente in Rot“ haben die fünf Künstlerinnen und der Künstler noch weitere, meist großformatige Kunstwerke im Tuchmuseum ausgestellt. Jeder in der Gruppe arbeitet alleine, rund viermal im Jahr gibt es ein Treffen, die Ausstellungen werden besprochen und gemeinsam vorbereitet. Ein Quilt muss aus mehreren Lagen Stoff und einem Vlies als Füllung bestehen.

Die Werkschau kann sonntags zwischen 14 und 17 Uhr, dienstags zwischen 12 und 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 7911688 im Museum in der Hardtstraße 2 besucht werden.

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