Historisches Foto

Wo war der Kaufhof früher beheimatet?

Den Karstadt hatten wir vor zwei Wochen, nun kommt der Kaufhof, aufgenommen Ende der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 
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Den Karstadt hatten wir vor zwei Wochen, nun kommt der Kaufhof, aufgenommen Ende der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 

Das Restaurant Kromberg lud zu Feiern zu besonderen Anlässe ein. Mit der Kreuzung verbinden die RGA-Leser ganz unterschiedliche Erinnerungen.

Von Alexandra Dulinski

Schon damals bot die Gaststätte Schutz vor kalter und nasser Witterung.

Lüttringhausen Unser historisches Foto der vergangenen Woche zeigt die Einmündung der Straße Am Schützenplatz in die Kreuzbergstraße in Lüttringhausen. RGA-Leser Klaus Müller erkannte im Vordergrund die Werbung und das seitliche Fenster des Hotel Restaurants Kromberg. In den dahinterliegenden Neubau sei 1980 seine Mutter eingezogen und wohnte dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1987.

„Unvergessen ist für mich das Verhalten eines Polizeibeamten. Ich musste nach dem Tod meiner Mutter die Wohnung auflösen und hatte bei der Firma Grezius einen Mercedes Sprinter gemietet, den ich dann vor dem Haus parkte, um Möbel einzuladen“, berichtet er. Nicht lange habe es gedauert, bis ein Polizist erschien. „Der Beamte hatte von seinem gemütlichen Schreibtisch genau das Haus Am Schützenplatz 1 im Blick“, erinnert sich Klaus Müller.

„Hier gibt es alles für das leibliche Wohl.“

RGA-Leser Helmut Schucht über das Restaurant Kromberg
In der Corona-Pandemie hilft das Restaurant auf dem Remscheider Wochenmarkt aus.

Der Polizist konfiszierte die Fahrzeugpapiere, die im Handschuhfach lagen, und die er erst nach Bezahlung einer Strafe wieder herausgeben wollte. „Ich erklärte ihm die Situation und er erwiderte – wörtlich: ,Ich habe ja Verständnis dafür, dass Ihre Mutter gestorben ist, aber Sie gefährden hier den Verkehr und Personen‘“, berichtet Müller. Der Verkehr sei allerdings ohne Probleme gelaufen und auch auf dem Bürgersteig sei noch Platz für einen Kinderwagen gewesen. Müller: „Es nützte nichts. Ich musste mit ihm zum Rathaus gehen, meine Strafe bezahlen, mit der Auflage, den Wagen sofort wegzufahren.“ Auf seine Frage, wo er denn parken sollte, um die Möbel einzuladen, habe er bloß geantwortet, dass das nicht sein Problem sei. So endete seine Beziehung zur Straße Am Schützenplatz. „Neben meiner Trauer mit dieser unerfreulichen Begegnung mit einem Beamten, der ja eigentlich Freund und Helfer sein sollte“, erklärt Klaus Müller..

Auch Helmut Schucht hat das Hotel Restaurant Kromberg in Lüttringhausen richtig erkannt. „Hier gibt es alles für das leibliche Wohl, was das Herz begehrt“, berichtet er. In der momentanen Situation der Corona-Pandemie helfe das Restaurant auf dem Remscheider Wochenmarkt den Menschen mit Speisen aus. „Das ist Nachbarschaft, wie man es sich wünscht“, sagt er. Die Kreuzbergstraße sei nach den Kreuzbergbrüdern benannt. Die Siedlung sei eine der Ältesten im Bergischen.

Auch Carmen Vogt lag mit ihrem Tipp richtig. „Als ehemalige Lüttringhauserin haben wir in dem Restaurant einige Feiern gehabt. Sowohl zu schönen aber auch zu traurigen Anlässen“, erinnert sie sich. Einer der schönsten sei der 80. Geburtstag ihres Vaters oder der 60. Geburtstag ihres Schwagers gewesen. Heute habe sich dort doch vieles geändert.

Ernst Erdmann verbindet ebenfalls Erinnerungen mit der Kreuzung in Lüttringhausen. „Ich habe in Wuppertal die Ingenieurschule besucht und hatte einen Studienkollegen, der zum damaligen Zeitpunkt ein Moped besaß“, berichtet Erdmann. Dieser habe ihn bis Lüttringhausen mitgenommen. „Ich bin dann bei kalter und nasser Witterung in die Gaststätte gegangen und habe dort auf den Bus der Linie 10 nach Remscheid gewartet“, denkt Erdmann an die Zeit zurück.

Ebenfalls richtig erkannt haben das Rätselfoto auch Dieter Prill und Ulrich Hager.

Neues Rätsel: Wo war der Kaufhof früher beheimatet?

Den Karstadt hatten wir vor zwei Wochen, nun kommt der Kaufhof, aufgenommen Ende der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wo befand er sich? Und was ist heute an der Stelle? Schicken Sie uns die Lösung bis Donnerstag, 17. Juni, entweder per E-Mail oder per Post, verbunden mit persönlichen Anekdoten, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42853 Remscheid; oder auch gerne per E-Mail: redaktion@rga.de

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