Ausstellung

Denkerschmette zeigt historische Motive

Fotograf Georg Müller hat alte Remscheid-Ansichten zusammengestellt.
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Fotograf Georg Müller hat alte Remscheid-Ansichten zusammengestellt.

Dauerleihgabe von Georg und Maria Müller – Ausstellungseröffnung am 29. Oktober.

Von Sabine Naber

Remscheid. Straßenzüge in den Stadtteilen Kremenholl und Honsberg, der Werkschor, den es einst beim Deutschen Edelstahlwerk (DEW) gab oder auch Erinnerungen an die Remscheider Industrie – festgehalten auf zahlreichen Fotos, die Menschen am Hammer und am Fließband zeigen. Das Ehepaar Maria und Georg Müller hat ein ganzes Archiv solcher Remscheid-Fotos angelegt. Zu sehen sind einige dieser Aufnahmen bald in der Denkerschmette.

Offiziell wird die Ausstellung dieser Exponate in der Nacht der Kultur am 29. Oktober eröffnet. Anschließend stellt das Ehepaar Müller sie dem Verein, der den Treffpunkt am Leben hält, als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Ansichten blicken auf die Zeit der 60er und 70er zurück

„Wir haben unser Leben lang fotografiert und können inzwischen auf einen Fundus von rund 150 Fotos, die alte Ansichten von Remscheid zeigen, zurückgreifen“, erzählt Georg Müller, der mit seiner Frau in der Nacht der Kultur natürlich in der Denkerschmette sein wird.

„Auf Augenhöhe kann man dann in die alten Zeiten blicken“, so sieht es der Fotograf. Neben den Stadtansichten werden auch Fotos zu sehen sein, die in diese Zeit der 60er, 70er Jahre passen.

Müller erinnert beispielsweise an die Hippie-Zeit, aber auch bei diesen Fotos gebe es immer einen Bezug zu Remscheid. „Ich habe damals ein Klavier in einen Wald in Köln stellen lassen und dann morgens in aller Frühe das Remscheider Fotomodell abgeholt und im Sonnenaufgang vor dem Klavier fotografiert“, erinnert er sich. Auch ein Porträt von Hildegard Knef ist zu sehen: „Sie passt ja auch in diese Zeit. Wir sind gerne dabei, in Bezug auf solche Erinnerungen in der Denkerschmette weiterzumachen “, ist sich das Ehepaar Müller einig.

Oberhalb der Stadtansichten, die an einer Kordel hängen und auf diese Weise leicht zu installieren sind, hängen großformatige, surrealistische Fotos von Maria Müller. Sie erinnern ein wenig an Gemälde, seien aber ohne Manipulation mit der Kamera gemacht worden.

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