Bühne

Das Publikum feiert die Sängerinnen

Allegria und WoW in der Klosterkirche.

Von Peter Klohs

Kleinere Musikensembles, die ausschließlich a cappella singen, also auf jedwede Unterstützung durch Musikinstrumente verzichten, sind, zumal dann, wenn sie nur mit Frauen besetzt sind, nicht so oft anzutreffen. Allegria ist ein solches Quartett. Christine Bär, Julia Hofmann, Diana Nagel und Christina Schmid gaben am Freitagabend einen Beweis ihrer Kunst in der Lenneper Klosterkirche ab. Der Chor Women of Wuppertal, kurz WOW, unterstützte Allegria und übernahm den zweiten Teil des Konzertes.

Von Anfang an wird den rund 60 Gästen klar, dass die vier Sängerinnen Meisterinnen ihres Fachs sind. Die Einsätze kommen messerscharf, selbst extrem schwierige Passagen klingen bei Allegria, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, wie manch launige Ansage und einige Texte beweisen. Ein Mix aus anspruchsvollen Popsongs, teils von den Sängerinnen komponiert, und Melodien aus Walt-Disney-Filmen entsteht, der die Besucher begeistert. Der 70-minütige Set wird frenetisch gefeiert.

Allegria wird nur von der Bühne entlassen, weil mit „Women of Wuppertal“ eine gesangliche Ergänzung bereitsteht. Der 50-köpfige Frauenchor mit Sängerinnen aus Dutzenden Ländern singt in dreißig Sprachen, zumeist traditionelle Gesänge aus verschiedenen Ländern. Geleitet von Hayat Chaoui versteht sich der preisgekrönte Chor als Botschafter unserer einen Welt. Ein ukrainisches Lied darf in diesen Zeiten nicht fehlen.

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