Honsberger Neujahrs-Schnack

Das ist 2023 am Honsberg geplant

13 Akteure vom Honsberg stellten in jeweils zwei Minuten ihre Vorschläge für 2023 vor.
+
13 Akteure vom Honsberg stellten in jeweils zwei Minuten ihre Vorschläge für 2023 vor.

Akteure im Quartier stellten ihre Ideen beim „Neujahrs-Schnack“ vor.

Von Sabine Naber

Remscheid. Was wird im Stadtteil Honsberg in diesem Jahr passieren, wer plant überhaupt etwas und wer sucht dafür eventuell noch Mitstreiter – alle diese Fragen wurden am Mittwochabend beim „Honsberger Neujahrs-Schnack“ beantwortet. Die Akteure konnten in zwei Minuten vorstellen, was sie für 2023 planen. Der RGA gibt einen Überblick.

Robert Winterhager, Urbane Nachbarschaft gGmbH: „Loslegen heißt jetzt unser Motto. Nach eineinhalb Jahren Planung packen wir die Baustelle Siemensstraße an, werden acht von 15 Häusern instandsetzen. Außerdem wird unser 1200 Quadratmeter großer Stadtteilgarten kultiviert, jeder kann dabei mitmachen. Wir laden für den 10. März zu einem Workshop ein.“

Max Riemenschneider, Pavillonbau, Studierendenprojekt: „Architekturstudierende aus Düsseldorf und Köln bauen im Innenhof zwischen Siemens- und Halskestraße den Pavillon, der im Rohbau schon steht. Im Februar werden wir hier weiter arbeiten. In Phase zwei werden dann die Möbel gebaut. Wer Lust hat, kann dabei mitbauen.“

Eva Zimmerbeutel, Ins Blaue: „Ich möchte in unserem Stadtteilgarten Kräuterbeete anlegen. Und biete einen Workshop an, um zu erklären, was man neben Tee noch so alles aus den Kräutern machen kann.“

Mustafa Esmer, Arbeit Remscheid: „Ich möchte die Aktivitäten unseres Jugendprojekts ‚Produktionsschule‘ vorstellen und einem Foodtruck hierher bekommen.“

Gerald Wolf, Textilwerkstatt Ins Blaue: „Wir laden jeden dritten Samstag im Monat von 13 bis 17 Uhr zum ‚Offenen Nähtreff‘ ein. Da kann man die Seele baumeln lassen. Und wir suchen noch Mitstreiter, die unsere Textilwerkstatt bespielen. Am 25. März gibt es bei uns einen Kleidertausch.“

Wilma Balderhaar, Malraum, Ins Blaue: „Ich habe ein Atelier hier im Haus, ein Raum zum ungestörten Malen. In der Mitte stehen 18 Farben bereit, an den Wänden ist Papier auf Sperrholzplatten geheftet worden. Montags und donnerstags lade ich hier zum begleiteten Malen ein.“

Simone Kirsch, Verein Ins Blaue: „Ich habe hier mein Atelier und konzentriere mich auf Drucke mit Schwerpunkt Blaudruck. Ab Februar biete ich Workshops an, ab den Osterferien biete ich für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren Kurse unter der Überschrift ‚Honsberg macht Druck‘ an.“

Nina Trompetter, Ins Blaue: „In der Siemensstraße bin ich Kuratorin in einer kleinen Galerie. In Kürze werden hier vier Künstlerinnen – Fotografinnen, Schriftkünstlerinnen und Autorinnen - einen Monat lang wohnen und arbeiten.“

Diakonin Marion Krause, Evangelische Stadtkirche: „Uns findet man mit unserer Kleiderstube, die einmal in der Woche öffnet, auf der Honsberger Straße.“

Gianni Farrugia, Deutsch- Italienische Gesellschaft: „Wir bieten viele Förder- und Sprachkurse für Kinder und Italienischkurse an. Aber seit es die Rheinische Fachhochschule am Honsberg nicht mehr gibt, haben wir hier keine Räume mehr. Wir würden gerne eine Bilinguale Schule gründen, für die Dozenten gebraucht werden.“

Victor, portugiesische Folkloregruppe Os Campinos: „Seit mehr als 30 Jahren bieten wir Tanzkurse unter dem Motto „Wer gehen kann, kann auch tanzen“ hier im Lindenhof an. Und das durchaus nicht nur für Portugiesen. Gerade planen wir einen Folkloreabend.“

Miriam Stark, Foodsharing: „Wir retten Lebensmittel, verteilen sie dienstags ab 12 Uhr vor dem Lindenhof. Für Mai planen wir ein Grillfest. Kinder können dann ihre eigene Marmelade herstellen.“

Daniela Krein, Stadtverwaltung: „Bei uns geht es um altersgerechte Quartiersentwicklung. Am Honsberg passiert schon viel, im März starten wir am Kremenholl.“

Das Treffen

Die Initiative kam von der Gewag, der Stadt und der Montag-Stiftung, die das Projekt „Urbane Nachbarschaft“ auf den Weg gebracht hatte. Gemeinwohlmanagerin Andrea Staudt moderierte und gab jedem der 13 Organisationen exakt zwei Minuten Zeit, um ihre Vorhaben vorzustellen.

Auch interessant: Herr Heuser, wie geht es 2023 mit Lüttringhausen weiter? 

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Hier fährt der Mercedes von Aldi-Chef Theo Albrecht
Hier fährt der Mercedes von Aldi-Chef Theo Albrecht
Hier fährt der Mercedes von Aldi-Chef Theo Albrecht
Busse: Donnerstag und Freitag drohen Streiks
Busse: Donnerstag und Freitag drohen Streiks
Busse: Donnerstag und Freitag drohen Streiks
Nachfrage bei der Rentenberatung ist stark gestiegen
Nachfrage bei der Rentenberatung ist stark gestiegen
Nachfrage bei der Rentenberatung ist stark gestiegen
Erdbeben: Familien bangen um Verwandte
Erdbeben: Familien bangen um Verwandte
Erdbeben: Familien bangen um Verwandte

Kommentare