Coronavirus

CDU will Impfaktion in Brennpunkten

85 940 Impfungen gab es bislang im Kreis. Archivfoto: Michael Schütz
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Mehr als 30.000 Remscheider haben mindestens eine erste Impfung erhalten.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Corona-Bekämpfung wird Thema im Ausschuss.

Remscheid. Die CDU-Ratsfraktion fordert die Remscheider Stadtverwaltung auf, Zahlen zum Infektionsgeschehen in den einzelnen Remscheider Stadtteilen zu liefern. Darüber hinaus bringt sie eine Impfaktion in sozial benachteiligten Wohnvierteln ins Gespräch.

Ihr Vorsitzender Markus Kötter stellt heraus: „Wir brauchen zielgerichtete Maßnahmen, die sich aus diesen transparent zu vermittelnden Fakten und Zahlen ergeben.“ Bisher lägen diese für Remscheid aus Sicht der Christdemokraten nicht detailliert genug vor – anders als etwa in der Landeshauptstadt Düsseldorf. „Gegen Corona helfen keine Verschwörungstheorien“, erklärt Kötter. Aber auch das Verschweigen „vielleicht unliebsamer Tatsachen“ sei nicht hilfreich.

„Wir brauchen zielgerichtete Maßnahmen.“

CDU-Fraktionschef Markus Kötter

Zudem solle sich die Verwaltung an einem Modellprojekt in Köln orientieren. Die Domstadt bekomme für Impfungen in sozialen Brennpunkten zusätzlich 1000 Impfdosen vom Land. Dieses Konzept könne Vorbild für Remscheid sein. Für eine Teilnahme an dem Modellprojekt solle sich die Stadt beim Land Nordrhein-Westfalen bewerben. Nach Vorstellung der CDU sollten die Impfungen in sozialen Brennpunkten von mobilen Teams in jenen Wohngebieten vorgenommen werden, in denen besonders hohe Werte bei der Sieben-Tage-Inzidenz zu verzeichnen sind.

Remscheid: Impfmobil stößt auf Skepsis

Die Forderung nach einem Impfmobil, das zusätzlich die Stadtteile mit hohen Inzidenzwerten anfährt, hatte Sozialdezernent Thomas Neuhaus für die Stadt Remscheid in der vergangenen Woche abgelehnt. Er verwies darauf, dass mit dem gleichen Argument auch die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen bei der Impfung vorgezogen werden könnte, die momentan besonders vom Infektionsgeschehen betroffen sei. Auch aus Gerechtigkeitsgründen gelte es, die Impfreihenfolge einzuhalten.

Thematisiert wird der CDU-Vorstoß an diesem Donnerstag, 6. Mai, im Haupt- und Finanzausschuss. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr in der Aula der Albert-Einstein-Gesamtschule. Sie erfolgt unter Wahrung der Corona-Schutzverordnung, inklusive Abstands- und Hygieneregeln und Maskenpflicht.

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