Pandemie

Corona: Tests vor Weihnachten sind möglich

Schnelltest auf dem Schützenplatz: Prof. Dr. Helmut Kaulhausen lässt die Probe in der Testlösung eine Minute einwirken. Foto: Roland Keusch
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Schnelltest auf dem Schützenplatz: Prof. Dr. Helmut Kaulhausen lässt die Probe in der Testlösung eine Minute einwirken.
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Drive-In hat am Mittwoch bis 13 Uhr geöffnet, Walk-In kann auch Heiligabend aufgesucht werden.

Von Andreas Weber

Remscheid. Sich vor Weihnachten schnell testen lassen, um bei Verwandtschaftsbesuchen auf Nummer sicher zu gehen. Die beiden Teststationen in Remscheid ermöglichen dies. Wer den etwas präziseren PCR-Test wünscht, kann diesen im Corona-Walk-In des Laborinstituts Zotz Klimas an der oberen Allee am Mittwoch von 8 bis 17 Uhr vornehmen lassen. Heiligabend und an den beiden Feiertagen danach ist von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Das Ergebnis gibt es innerhalb von 36 Stunden auf der App. Die Kosten für Selbstzahler liegen bei 75 Euro, nur mit EC-Karte.

Der Drive-In am Schützenplatz hat am Mittwoch von 8 bis 13 Uhr geöffnet. „Ursprünglich wollten wir nur bis 22. Dezember auflassen, aber es haben sich Weihnachts-Schnelltester angekündigt, die direkt vor dem Fest Gewissheit haben wollen“, erklärt Professor Dr. Helmut Kaulhausen, der medizinische Geschäftsführer.

Somit bleibt der Container nur am Heiligabend, dem 1./2. Feiertag sowie dem Sonntag geschlossen. Am Montag, 28. Dezember, geht es wie gewohnt weiter. Abstriche werden dann wieder von 8 bis 17.30 Uhr genommen. Im Januar/Februar erfolgen die Untersuchungen nur bis 16.30 Uhr. Beim Drive-In bleiben die Patienten im Auto sitzen, während Mediziner mit einem Stäbchen durch das geöffnete Fahrerfenster den CoV-Antigen-Schnelltest ausführen.

Gegen 40 Euro gibt es das Resultat binnen 15 bis 20 Minuten. Ursprünglich für Firmenangehörige gedacht, hat sich die Klientel seit dem Auftakt am 16. November mehr zu Privatpersonen verschoben. Meist kommen die Berufstätigen früh morgens. „Privatpersonen raten wir deshalb, ab mittags 13 Uhr den Test bei uns zu machen“, meint Kaulhausen. Die Idee der Bergischen Schnelltest GmbH, die Remscheid als zweite Stadt in NRW nach Köln für einen Drive-In auserkor, hat sich bewährt. In nunmehr sechs Wochen haben sich knapp 2600 Menschen testen lassen. Damit schreibt die GmbH schwarze Zahlen.

Bislang ließen sich mehr Männer (zwei Drittel) als Frauen testen. Um Fehlerquellen zu vermeiden, wurden alle Abstriche von Ärzten durch die Nase aus dem Rachen gewonnen. „Unerwartet hoch war der Prozentsatz der positiven Testergebnisse“, meint Kaulhausen. Die Quote lag bei 5,55 Prozent. Das Alleinstellungsmerkmal der ärztlichen Verantwortung bei der Abstrichentnahme sowie bei der Befundung der Testergebnisse minderte das Risiko von falsch-negativen Schnelltests.

Bei der genauen Auswertung der positiv getesteten und damit infektiösen Personen stellte sich aufgrund der schriftlichen Vorabbefragung heraus, dass ein Drittel der vermeintlich gesunden Personen ohne jegliche Krankheitszeichen war; etliche andere gaben nur Schnupfen oder Husten an. „Änderungen im Geruchs- oder Geschmackssinn waren ein deutliches Indiz für eine Corona-Infektion“, beobachtete Helmut Kaulhausen.

Bei den in Remscheid wohnhaften Personen wird seit Anfang Dezember im Auftrag des Gesundheitsamtes auch ein zusätzlicher PCR-Test, welcher noch als Standardtest gilt, vor Ort entnommen. Deren Ergebnisse stimmten im Labor Dr. Quade bisher alle mit denen der Schnelltests überein.

In unserem Live-Blog finden Sie alle Informationen rund um das Coronavirus in Remscheid. Der Blog wird laufend aktualisiert.

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