Zielgruppenorientierte Ansprache

Corona-Impfung: Verwaltung will Jugendtreffs ansteuern

Wer will und mindestens 16 Jahre ist, kann am Samstag Einkaufen mit Impfen kombinieren.
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Wer will und mindestens 16 Jahre ist, kann am Samstag Einkaufen mit Impfen kombinieren.

Sozialdezernent Thomas Neuhaus kündigt Aktionen an und reagiert damit Forderungen der CDU.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Wer will und mindestens 16 Jahre ist, kann am Samstag Einkaufen mit Impfen kombinieren: Vor dem Brückencenter, am Eingang zum Kaufland, steht dazu von 10 bis 17 Uhr ein mobiles Team bereit. Und das soll erst der Anfang weiterer Angebote sein, wie Sozialdezernent Thomas Neuhaus ankündigt. Er möchte insbesondere junge Leute motivieren, sich vor Corona zu schützen. „Unter anderem wollen wir Jugendtreffs ansteuern, zum Beispiel die Welle in Lennep oder auch die Kraftstation.“

Dies dürfte im Sinne des CDU-Politikers Ralf Wieber sein. Er hatte in dieser Woche gefordert, „den Impfstoff zu den jungen Leuten zu bringen“. Er brachte dazu mobile Impfzentren ins Gespräch, zum Beispiel im Bereich der Alten Bismarckstraße. Bei all dem sei „die Unterstützung durch die Verwaltung und vor allem die fachliche Begleitung“ unerlässlich: „Es muss ja ein geregelter Ablauf sichergestellt werden.“

Genau dieser Rahmen muss noch abgesteckt werden, erklärt Neuhaus, der zusätzlich Impfaktionen mit Eventcharakter in den Fokus nimmt. Ursprünglich sei dafür der Stadtpark im Gespräch gewesen. Nach dem Unwetter, das den Boden in der Grünfläche komplett aufgeweicht hat, komme nun der Schützenplatz infrage. „Mit einem DJ, alkoholfreien Getränken und Snacks.“ Auch damit soll „zielgruppenorientierte Ansprache“ für das Impfen erfolgen. Eine weitere Aktion stehe unter der Regie des Gesundheitsamts, das mit dem Medi-Mobil Treffpunkte von Menschen ansteuert, die am Rande der Gesellschaft stehen. In dem Fahrzeug wird ihnen gesundheitliche Betreuung angeboten – und demnächst auch Impfstoff.

Der sei mittlerweile in ausreichender Menge vorhanden. Nun gelte es, möglichst viele Unentschlossene zu überzeugen. „Ich habe überhaupt keine Lust mehr, dass wir erneut Einschränkungen des öffentlichen Lebens vornehmen müssen. Das gilt insbesondere für den Betrieb an den Schulen und den Kitas“, erklärt Neuhaus. Dies stehe und falle aber mit dem Infektionsgeschehen, das durch das Impfen gebremst werde.

Alle weiteren Nachrichten zur Corona-Lage in Remscheid finden Sie in unserem Live-Blog.

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