Corona-Impfung bei Krebserkrankung

Dr. Mustafa Kondakci leitet das Department Onkologie und Hämatologie der St. Lukas Klinik. Foto: Kplus Gruppe / Uli Preuss
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Dr. Mustafa Kondakci leitet das Department Onkologie und Hämatologie der St. Lukas Klinik.

Von Dr. Mustafa Kondakci

Eine Corona-Impfung ist während einer Krebserkrankung nicht nur möglich, sondern auch ausdrücklich empfohlen – auch bei Patienten, deren Immunsystem stark unterdrückt ist. Die aktuelle Datenlage gibt auch keine Hinweise darauf, dass Krebspatienten mehr unter Nebenwirkungen leiden als Geimpfte ohne Vorerkrankung. Die Wirksamkeit der Impfung kann jedoch je nach Erkrankungssituation sehr unterschiedlich sein. Oftmals entwickeln Patienten, deren Immunsystem durch die Krebstherapie stark geschwächt ist, weniger Antikörper nach einer einmaligen Impfung. Da neben den Antikörpern aber auch die zelluläre Immunantwort als wichtige Säule des Abwehrsystems auch durch die Impfung angeregt wird, kann sich ein wirksamer Schutz aufbauen. Wer sich in einer medikamentösen Krebstherapie befindet, sollte den Zeitpunkt der Impfung mit dem behandelnden Arzt auf Basis der persönlichen Krankheitssituation abstimmen. So sollten zum Beispiel Impfungen möglichst zwischen den Chemotherapiezyklen stattfinden, um überlappende Nebenwirkungen zu vermindern.

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