CDU: Kuckuck-Absage ist Schlag für den Süden

-mw- Elke Rühl ist zornig und enttäuscht zugleich: Die Nachricht aus dem Rathaus, dass die Grünanlage Kuckuck frühestens 2025 erneuert werden kann und erst Mittel beim Land beantragt werden müssen, bezeichnet die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin (CDU) als „herben Schlag für den Südbezirk“. Die Neugestaltung der Grünanlage sei längst überfällig. „Dass den Menschen, die sich im Kuckuck erholen möchten, über Jahre keine Verbesserung geboten wird, tut mir sehr leid.“ Die Bezirksvertretung habe sich selbst mit Ideen eingebracht, die CDU-Fraktion habe zudem 25 000 Euro für die Planungen in den Haushalt einstellen lassen. Die Firma Vaillant hatte zudem in der Vergangenheit signalisiert, sich an den Umbau-Kosten zu beteiligen, da der Kuckuck ans Firmengelände angrenzt. Laut den Plänen der TBR hätte Vaillant einen eigenen Zugang bekommen. „Ist das nun alles hinfällig?“, fragt Elke Rühl. Ihre Fraktion habe sich über Jahre für den Kuckuck eingesetzt. Denn der sollte ein Freizeitbereich für die ganze Familie werden. Der Anfang sei bereits mit der Hundewiese gemacht worden. Dass die Planungsamtsleiterin im Jugendhilfeausschuss gesagt habe, eine Investition von 1,6 oder 1,8 Millionen Euro im Haushalt sei nicht darstellbar, entbehre nicht einer gewissen Ironie. „Denn kurz vor der Wahl waren ja auf einmal rund 14 Millionen Euro für das Freibad da“, sagt Rühl, die betont: Auch die CDU setze sich fürs Freibad ein. „Die Verwaltung hätte aber so ehrlich sein und sagen müssen, dass der Kuckuck offensichtlich für das Freibad nach hinten rücken muss.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Brand in der Eberhardtstraße: Zwei Wohnungen unbewohnbar
Brand in der Eberhardtstraße: Zwei Wohnungen unbewohnbar
Brand in der Eberhardtstraße: Zwei Wohnungen unbewohnbar
Welches Gebäude ist auf dem Foto zu sehen?
Welches Gebäude ist auf dem Foto zu sehen?
Welches Gebäude ist auf dem Foto zu sehen?
Corona: Inzidenz bei 5,4 - Sterberate in Remscheid steigt um 9,2 Prozent
Corona: Inzidenz bei 5,4 - Sterberate in Remscheid steigt um 9,2 Prozent
Corona: Inzidenz bei 5,4 - Sterberate in Remscheid steigt um 9,2 Prozent
Remscheider sind derzeit in der Eifel im Einsatz
Remscheider sind derzeit in der Eifel im Einsatz
Remscheider sind derzeit in der Eifel im Einsatz

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare