Antrag in der Bezirksvertretung

CDU fordert Lösung für das Müllproblem am Burger King

Ein Bild aus dem März des vergangenen Jahres. Zwischenzeitlich schien das Müllproblem rund um den Burger King gelöst.
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Ein Bild aus dem März des vergangenen Jahres. Zwischenzeitlich schien das Müllproblem rund um den Burger King gelöst.

Der Müll rund um das Fast-Food-Restaurant an der Ecke Neuenkamper/ Metzer Straße beschäftigt erneut die Politik.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. In einem Antrag spricht die CDU-Fraktion in der zuständigen Bezirksvertretung von einem „leidigen Dauerbrenner“ und fordert von der Verwaltung, Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Schon in der Vergangenheit hatten sich Nachbarn über die Vermüllung von Grünstreifen und Bushaltestellen beschwert, der RGA hatte mehrfach darüber berichtet. Nach mehreren Gesprächen mit Burger Kind und dem Restaurantbetreiber schien das Problem im Sommer halbwegs gelöst zu sein: „Im Moment gibt es keinen Anlass, sich zu beschweren“, berichtete ein Nachbar. Regelmäßig würden Mitarbeiter der Fast-Food-Kette Runden drehen und Abfall aufsammeln, auch deutlich über die Grenzen des Restaurant-Geländes hinaus.

Darauf verweisen auch die Technischen Betriebe (TBR) in einer Stellungnahme zum CDU-Antrag: Der Betreiber reinige den Bereich rund um das Restaurant alle zwei Tage mit eigenem Personal: „Nach Aussage des Filialleiters ist dieser in einem engen Austausch mit Mietern aus dem Bereich Metzer Straße.“ So könne er kurzfristig auf Hinweise und Beschwerden reagieren.

CDU wünscht zusätzliche Mülleimer

„Eine langdauernde, übermäßige Verschmutzung im Bereich Metzer Straße / Neuenkamper Straße ist den TBR nicht bekannt“, lautet das Fazit der Technischen Betriebe. Gleichwohl bestehe bei der nahen Unterführung Handlungsbedarf. Diese werde künftig viermal statt bisher dreimal pro Woche gereinigt. Zusätzlich würden dort Papierkörbe angebracht.

Zusätzliche Mülleimer hatte auch die CDU in ihrem Antrag ins Gespräch gebracht. Diese könnten zum Beispiel an Laternenmasten befestigt werden. Darüber hinaus setzen die Christdemokraten auf eine Informationskampagne, um die Kunden des Restaurants zu erreichen.

Als Beispiel verweist die CDU auf eine Franchise-Nehmerin aus Ahlen, die dort in der Region sechs Restaurants leitet - und in der Pandemie, als vermehrt Essen zum Mitnehmen geordert wurde - eine Kampagne gegen Müll auf der Straße entwickelte. Unter dem Motto „Ein großer Wurf. Du schmeißt es rein – wir machen den Rest“ wirbt sie seither auf Bannern, Plakaten und Flyern dafür, den Abfall in den vorgesehenen Behältern zu entsorgen. Ähnliches sei auch in Remscheid denkbar, sagt die CDU. Die beschriebene Kampagne wird für das Burger-King-Restaurant allerdings nicht in Frage kommen. Sie stammt von einer McDonalds-Franchise-Partnerin.

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