Caritas setzt mit Konzert ein Zeichen für Toleranz

Das Ensemble Al Watan nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise. Foto: Michael Schütz

Reise rund um die Welt in der Klosterkirche mit dem Chor Women of Wuppertal und Ensemble Al Watan. Musik hob die Sprachbarrieren auf.

Von Lina Petzel

Der Caritasverband Remscheid startete am Samstag ein Solidaritätskonzert, um ein Zeichen für die Toleranz zwischen den Kulturen zu setzen. In der Klosterkirche sorgten der Chor Women of Wuppertal und das Ensemble Al Watan für einen multikulturellen und musikalischen Abend.

Bürgermeisterin Gabriele Leitzbach hieß sowohl das Publikum als auch die Ensembles bei dem Solidaritätskonzert in Remscheid willkommen. „Ich durfte selber schon miterleben, wie wunderbar Musik dabei helfen kann, Sprachbarrieren zu brechen“, brachte es Leitzbach auf den Punkt. „Das ist eine ganz tolle Geschichte, davon sollte es mehr geben“, stellte auch Zuhörerin Marita Wengelnik fest.

Im letzten Jahr hatte sie bereits ein Konzert der Mandolinen-Konzertgesellschaft besucht, aus der unter anderem Mitglieder im Ensemble Al Watan mit musizieren. Außerdem gehören Teilnehmer des Projektes „Instrumentalunterricht für Geflüchtete“ zu den Musikern. „Wir fangen an mit einem Stück, das arabisch klingt, und gehen über nach Amerika mit einem Stück aus ‚Der Zauberer von Oz‘“, kündigte Thomas Horrion, Leiter des Zupfensembles, an.

Women of Wuppertal traten pfeifend ins Rampenlicht

Die insgesamt 14 Musiker aus unterschiedlichsten Herkunftskulturen begeisterten das Publikum in der Klosterkirche mit abwechslungsreichen Klängen. Beim bekannten Lied „Bella Ciao“ unterstützte sie das Publikum mit rhythmischem Klatschen.

„Wir haben Bekannte bei den ‚Women of Wuppertal‘. Ich bin auf die Musikauswahl gespannt“, so Zuschauer Dirk Fegers vor dem Konzert. Nach dem Ensemble Al Watan betrat der Chor Women of Wuppertal auf außergewöhnliche Art und Weise die Bühne. Pfeifend, zischend und mit gerollten Lauten besetzten die 20 Sängerinnen die Bühne.

Die Vielfalt der Kulturen war klar an den unterschiedlichen traditionellen Kleidern und Roben zu erkennen. „Um Heimat wird es auch bei uns gehen. Uns verbindet auf der Welt nämlich viel mehr als das, was uns trennt. Der erste Block wird mit Liebe gefüllt“, leitete Hayat Chaoui, die Chorleiterin, am Abend ein. Mit viel Gefühl und Freude sangen die Frauen die Lieder in unterschiedlichsten Sprachen.

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