Dranbleiben

Burger-Restaurant: Müll-Problem ist noch nicht gelöst

Drei Bilder vom gestrigen Dienstag: In dem Grünstreifen zwischen Restaurant und Metzer Straße finden sich große Mengen Müll. Foto: wey
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Ein Bild vom Dienstag: In dem Grünstreifen zwischen Restaurant und Metzer Straße finden sich große Mengen Müll.

Anwohner beschweren sich weiterhin über Abfälle rund um den Burger King.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Im Januar erst berichtete der RGA von Müll rund um das Burger-King-Restaurant an der Neuenkamper Straße, über den sich Anwohner beschwert hatten. Zwischenzeitlich haben sich die Nachbarn, wie von der Fast-Food-Kette empfohlen, mit dem Betreiber des Restaurants in Verbindung gesetzt. Geholfen hat es bisher aber offenbar wenig.

Dreimal habe man Gespräche mit der Firma Schlossburger geführt, die alle auch sehr konstruktiv verlaufen seien, berichtet ein RGA-Leser, der in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. „Aber es fruchtet letztlich nicht.“ Nach wie vor seien die Grünstreifen rund um das Burger-Restaurant vermüllt, zuletzt sei es sogar schlimmer geworden. „Es ist wirklich traurig.“

Dranbleiben

Schlossburger in Hamburg betreibt das Restaurant an der Neuenkamper Straße als Franchisenehmer von Burger King. Und sei als selbstständiges Unternehmen in seinen unternehmerischen Entscheidungen frei, wie die Burger-Kette betont.

Trotzdem erwarte man auch von den Franchisepartnern, dass sie sich an gemeinsame Standards halten, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens: „Alle Mitarbeiter in den Burger King Restaurants sind dazu angehalten, je nach Bedarf Verpackungsabfälle innerhalb eines bestimmten Umkreises einzusammeln und zu entsorgen.“ Gebe es Anzeichen, dass dies trotzdem nicht geschehe, „konnten wir die Angelegenheit meist durch den direkten Austausch klären.“

In einem solchen Austausch befinde man sich inzwischen auch mit Schlossburger und dem Team vor Ort, sagt Burger King. Ziel sei es, eine „gemeinsame Lösung in der Müllproblematik“ zu finden. In einer ersten Maßnahme habe der Franchisepartner die sogenannten Außenrunden erweitert. Und diese würden auch dokumentiert, „um eine ständige Qualitätssicherung sicher zu stellen“. Zudem verweist Burger King darauf, dass sich rund um das Restaurant ausreichend Mülltonnen befänden, in denen die Gäste ihren Müll entsorgen können.

Wegen des Lockdowns verkaufen Fast-Food-Restaurants wie alle anderen Gastronomie-Betriebe ihr Essen derzeit nur außer Haus – was das Müll-Problem sicherlich noch verstärkt haben dürfte. Auch deswegen verspricht Burger King, die Situation in Remscheid weiter im Blick zu behalten: „Es werden weitere Gespräche zwischen den Parteien stattfinden, um weiter und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.“

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