Kulturgut

Burger Brezel ist älter als angenommen

Der Brezel ist noch heute das Wahrzeichen von Burg.

Jahrhundertelang glaubte man, dass das Gebäck – oder besser gesagt das Rezept dafür – von einem jungen französischen Soldaten an eine Burger Bäckerfamilie verraten wurde. Er sei verletzt oder erkrankt gewesen und von der hübschen Bäckerstochter gesund gepflegt worden. Aus Dankbarkeit habe er das Rezept weitergegeben. Ebenso glaubte man, dass der beliebte Burger Brezel im Jahr 1796 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im Zusammenhang mit einer Reparationsleistung der Stadt Burg an den in Hückeswagen lagernden französischen General Ney hat man neben Wupperlachs und Burger Decken auch „Brizelen“ geliefert. Aber: Der Burger Brezel ist noch älter. In einer Abrechnung der kirchlichen Armenpflege aus dem Jahr 1770 fand sich nun in der Kostenaufstellung einer Armen- und Reuezeche anlässlich eines Begräbnisses bereits der Verzehr von „Bretzeln“. -kh-

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