KGS Franziskus ruft zum Mitmachen auf

Bunte Glückssteine sollen Schulen und Kirchen verbinden

Adrijana Kulik platziert einen ihrer Steine. Fotos: Sabine Kulik
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Adrijana Kulik platziert einen ihrer Steine.

Sie sind bunt, vielfältig und jeder für sich ein kleines Kunstwerk – die Rede ist von sogenannten Glückssteinen.

Von Manuel Böhnke

Remscheid. Aufmerksame Fußgänger können sie derzeit in Teilen der Stadt finden. Dafür verantwortlich ist eine Aktion der Katholische Grundschule (KGS) Franziskus. Die Idee: Je eine Reihe aus Glückssteinen am Wegrand soll den Standort in Lennep mit der Kirche St. Bonaventura und das Gebäude in Lüttringhausen mit der nahen Kirche Heilig Kreuz verbinden.

„Wir bleiben trotz der aktuell schwierigen Lagen mit unseren Schülern in Kontakt“, erzählt Lena Gebert. Sie unterrichtet am Standort in Lüttringhausen.

Engel, Hasen, Marienkäfer – die Vielfalt ist groß.

Das Ziel sei es, die Kinder zu Hause nicht nur mit Fächern wie Mathe, Deutsch und Englisch zu beschäftigen, sondern auch Musik und Kunst nicht zu vernachlässigen. Daraus sei im Kollegium die Idee zur Kette aus Glückssteinen aufgekommen. Die bemalten Steine verdeutlichten zudem die Verbundenheit von Schule, Kindern und Pfarrgemeinden, erklärt Gebert. Rund um Ostern fiel der Startschuss.

Begeistert von der Aktion ist die achtjährige Adrijana, Zweitklässlerin in Lennep. „Sie hat bisher drei Steine bemalt, möchte aber noch weitermachen“, erzählt ihre Mutter Sabine Kulik. Mit Acrylfarbe hat sie die Motive aufgetragen. „Dabei kann man der Kreativität wirklich freien Lauf lassen.“ Schmetterlinge, Osterhasen oder Marienkäfer zieren die Steine. Sabine Kulik berichtet außerdem von Sprüchen, Glitzer und Serviettentechnik. „Die Steine sind so bunt und unterschiedlich wie unsere Schüler“, sagt Lena Gebert.

„Die Steine sind so unterschiedlich und bunt wie unsere Schüler.“
Lena Gebert, Lehrerin

Über eine klasseninterne Whatsapp-Gruppe hat sich die Aktion verbreitet. Dort tauschen die Kinder auch ihre Ideen aus. „Es ist super, dass sie auf diesem Wege in Kontakt bleiben“, betont Sabine Kulik.

Auf dem Weg in die Schule kann Lena Gebert täglich beobachten, wie die Kette wächst. Damit das so weitergeht, setzt die KGS Franziskus auch auf die Anwohner. „Alle Remscheider dürfen sich gerne beteiligen“, sagt die Lehrerin. Mit Schildern weist die Schule auf die Glücksstein-Schlange hin. Der Aufruf verdeutlicht das Ziel hinter der Idee: „So verbinden wir uns und sind eine starke Gemeinschaft.“

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