Hilfe

Bund hilft bei Flüchtlingsunterbringung

Für die Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen will die Bundesregierung rund 1,5 Millionen Euro an die Stadt Remscheid überweisen.

Die Nachbarstädte Solingen und Wuppertal erhalten 1,9 und 6,9 Millionen Euro. Insgesamt fließen nach Mitteilung der Behörden annähernd 269 Millionen Euro an die Städte und Landkreise in Nordrhein-Westfalen, die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen haben.

Kommen die Kommunen damit aus? „Für das laufende Geschäft ist das Geld auskömmlich“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) auf RGA-Nachfrage. „Am Ende aber zahlen wir trotzdem drauf.“ Der Grund: Gegenwärtig leben annähernd 1000 Ukrainer in Remscheid. Überwiegend handelt es sich um Frauen und Kinder. Die Stadt muss mit weiteren Kriegsflüchtlingen rechnen. Für sie hält sie angemietete Wohnungen vor. Die sind noch nicht bezogen, müssen aber bezahlt werden. Hinzu kommen Personalkosten, zum Beispiel für den Sicherheitsdienst, der in der Sporthalle Hölterfeld zum Einsatz kommt. „Helfen ist das Gebot der Stunde“, sagt Mast-Weisz. Die Hilfszusagen von Bund und Land „decken die Kosten, die uns entstehen, jedoch nicht ab“. -ric-

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