Musikalisches Remscheid

14. Buderus-Lokalrunde ist ein Musikmarathon vom Feinsten

Im Café König begeisterte das Duo Rumbajam mit Gustavo Felipe die Gäste mit spanischer und lateinamerikanischer Gitarrenmusik. Fotos: Doro Siewert
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Im Café König begeisterte das Duo Rumbajam mit Gustavo Felipe die Gäste mit spanischer und lateinamerikanischer Gitarrenmusik.

In 15 Kneipen und Restaurants konnten die Besucher in der Remscheider Innenstadt Livemusik genießen.

Von Sabine Naber

Quer durch Remscheids Innenstadt von Kneipe zu Kneipe ziehen und tolle Livemusik hören, das wurde am Samstagabend in Remscheid geboten. Bei der 14. Buderus-Lokalrunde waren in diesem Jahr wieder zahlreiche Bars und Restaurants dabei. Solokünstler, Duos oder Bands haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt und die Gäste vom Feinsten unterhalten.

Afrikanische Rhythmen gab es im Restaurant Ngsti Eritrea. Die Band kam gut beim Publikum an.

Im Café König knubbelte es sich schon kurz nach dem Start um 20 Uhr. Das Duo Rumbajam sorgte für handgemachte Gitarrenmusik, die beim Publikum super ankam. Geboten wurden Klassiker der spanischen und lateinamerikanischen Musik, beispielsweise von den Gipsy Kings. Nach jedem Song applaudierten die Zuhörer begeistert. Die Musik stand im Mittelpunkt, Essen und Trinken schien eher Nebensache zu sein. „Wir haben hier unsere Runde angefangen, denn einer der Musiker ist der Gitarrenlehrer unserer Tochter. Und den wollten wir unbedingt mal hören“, erzählt eine Zuhörerin.

Viel Musik bei der Buderus-Lokalrunde

 © Doro Siewert
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Im POM an der Hindenburgstraße wurden die Besucher mit einem flackernden Feuer im Korb und brennenden Fackeln empfangen. Für zünftige Musik sorgten „The Upsetters“, längst ein fester Bestandteil der Lokalrunde.

The Upsetters legten im POM an der Hindenburgstraße los. Doch Inhaber Peter Kaschubiak war von dem geringeren Besucherinteresse enttäuscht.

Inhaber Peter Kaschubiak zeigte sich ob des schlechten Wetters am Samstagabend allerdings ein bisschen enttäuscht: „Es ist 21 Uhr, und wir haben gerade mal 40 Leute hier. In den Jahren vorher hatten wir um diese Zeit dreimal so viele.“ Aber die, die da waren, genossen die Musik: „Die sind einfach gut“, hieß es immer wieder. „Das ist für die Leute da draußen, die noch unentschlossen sind“, so kündigte der Sänger den Song „Come on in“ an.

Lesen Sie auch: Buderus-Lokalrunde: Hier spielt die Musik

Eng wurde es auch an der Mattheystraße im Ngsti Eritrea, das erstmalig bei der Lokalrunde dabei ist.

Standpunkt von Tristan Krämer

Zwei Musiker mit Keyboard, Gesang und Percussion boten afrikanische Musik, die Sitzplätze in der kleinen Kneipe reichten längst nicht aus für die vielen Besucher. „Ich war mal eine Zeit lang in Afrika. Das hier weckt Erinnerungen. Aber man muss diese Musik, die für unsere Ohren so ungewöhnlich klingt, schon mögen“, betonte eine Zuhörerin.

„Ich bin hier, weil ich die Sängerin unbedingt hören wollte.“
Anke Thomas zum Auftritt von Teneja im Restaurant „Esszimmer“

Etwas ruhiger ging es im Restaurant „Esszimmer“ an der Alleestraße zu. Hier sorgte die Sängerin und Gitarristin Teneja für den richtigen Sound. Mit Songs wie „Supergirl“ oder auch „Jolie, Jolie“ begeisterte sie ihr überschaubares Publikum.

Die Jim Rockford Band mit Sängerin Sonja LaVoice ist ein Selbstläufer. Das zeigte sich schnell im Rack n Roll an der Daniel-Schürmann-Straße.

„Wir haben hier gerade schon gegessen, vielleicht bleiben wir auch einfach hier“, hieß es an einem Tisch. „Ich bin hier, weil ich die Sängerin unbedingt hören wollte. Ich kenne sie schon aus dem Barista und finde sie großartig. Aber hier wird nur geredet, noch nicht einmal applaudiert. Sie sollte besser in kleineren Kneipen auftreten“, sagte Anke Thomas.

Bis auf die Straße standen die Besucher im Rack n Roll Billard-Café. In Trio-Besetzung rockte die Jim Rockford Band den Saal. Niemanden hielt es auf seinem Platz, alle waren in Bewegung. Es wurde geswingt, getanzt und gesungen, die Arme flogen immer wieder in die Luft, als die Sängerin Sonja LaVoice den Song „Relight my fire“ anstimmte. Mit Sebi Eichmeier am Keyboard und Oliver Hanf an der Gitarre wurde hier richtig Party gefeiert. Das facettenreiche Repertoire reicht von Modern Pop über Lounge und Jazz bis hin zu Soul. Und von allem zeigte sich das Publikum restlos begeistert.

BUDERUS-LOKALRUNDE

VERANSTALTUNGSORTE Neben den bereits genannten waren auch das Löf, La Bodega de Cheryf, die ErlebBar, das Bistro Shiraz, die Grüne Gans, das Miro, das Restaurant Andalucia, die Saxobar und das Remscheider Bräu bei der 14. Buderus-Lokalrunde in diesem Jahr dabei. Organisiert wird die Großveranstaltung in der Remscheider Innenstadt von Thomas Eisleben.

So viel Begeisterung hätte man sich auch im Simplicius an der Bankstraße gewünscht. Hier sollte der Wuppertaler Sänger und Gitarrist Max Langefeld auftreten. Aber er kam nicht. „Unfassbar, nicht wenigstens abzusagen“, fasste es der enttäuschte Kneipen-Chef zusammen.

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