Aktion

Blutspendemarathon: Wer hier teilnimmt, rettet Leben

Die Helfer hoffen, dass am Montag mindestens 500 Teilnehmer in die Sporthalle Hackenberg kommen. Dort findet der achte Remscheider Blutspendemarathon statt. Archivfoto: Roland Keusch
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Die Helfer hoffen, dass am Montag mindestens 500 Teilnehmer in die Sporthalle Hackenberg kommen. Dort findet der achte Remscheider Blutspendemarathon statt.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Der Blutspendemarathon findet am kommenden Montag in der Sporthalle Hackenberg statt.

Remscheid. Wer möchte, kann am kommenden Montag, 16. August, dazu beitragen, Leben zu retten. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft gemeinsam mit den Kooperationspartnern Remscheider General-Anzeiger, Radio RSG und Stadt Remscheid zum Blutspendemarathon auf. Es ist die achte Auflage der Großveranstaltung in Remscheid. Hier ein Überblick über die wichtigsten Daten:

Wo und wann können Interessierte teilnehmen?

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Schauplatz des Blutspende-Marathons ist die Sporthalle Hackenberg, Hackenberger Straße 107. Von 13 bis 20 Uhr ist das Helferteam zur Stelle.

Wie funktioniert die Anmeldung?

Ganz einfach – per Klick im Internet. Unter anderem auf www.blutspendedienst-west.de/termine gibt es eine Übersicht darüber, welche Termine frei sind. Dazu als Ort Remscheid eingeben. Stand Freitagvormittag waren Blutspenden noch möglich – zum Beispiel um 13.50 Uhr, 14.10 Uhr, 16.50 Uhr oder auch um 18.20 Uhr. Wer Erstspender ist, sollte eine Stunde vor dem Termin vor Ort sein, bittet das Deutsche Rote Kreuz. Mit der Terminvereinbarung sollen lange Wartezeiten vermieden werden, zudem bleiben Abstände in Coronazeiten gewahrt. Wer sich aber spontan für eine Spende entscheide, werde nicht abgewiesen, heißt es beim Remscheider DRK-Kreisverband.

Wer kann teilnehmen?

Wer 18 Jahre alt ist, kann Blut spenden. Erstspender können bis zum Alter von 68 Jahren teilnehmen. Das maximale Spenderalter ist 75 Jahre. Wichtig: Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und der Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten.

Warum ist die Blutspende in diesem Jahr besonders wichtig?

Der Hauptversorger mit Blutpräparaten in den beiden von dem Unwetter und der Flutkatastrophe massiv betroffenen Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schlage Alarm, heißt es beim DRK: „Gerade in den tendenziell blutspendefreundlichen Gebieten beider Bundesländer ist die Infrastruktur dermaßen geschädigt, dass dort auf absehbare Zeit keine Blutspendetermine durchgeführt werden können.“ Dies ist nach Aussage des DRK-Blutspendedienst West ein erhebliches Problem, da es bereits seit längerem gravierend an Blutpräparaten fehle. Er ruft die Bevölkerung daher dringend dazu auf, Blutspendetermine wahrzunehmen.

Welche besonderen Corona-Regeln gelten?

Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, dürfen erst „vier Wochen nach der Ausheilung“ wieder Blut spenden, heißt es beim DRK. Der letzte Kontakt zu einem Infizierten muss mindestens zwei Wochen lang her sein. Und: Bereits am Folgetag nach einer Schutzimpfung, ist die Teilnahme an der Blutspende wieder möglich – sofern keine Impfreaktionen, wie zum Beispiel Fieber oder eine lokale Schwellung, aufgetreten sind, teilt das Rote Kreuz mit.

Was gibt es zur Stärkung?

Auf Bratwurst, Waffeln und belegte Brötchen müssen die Teilnehmenden verzichten – wegen der Coronaschutzmaßnahmen. Stattdessen erhalten die Spender ein Lunchpaket mit Schwarzbrot, Apfel, Frischkäse, Süßigkeiten und einer Flasche Wasser.

Maskenpflicht

Blutspender benötigen eine medizinische Maske nach der geltenden Coronaschutzverordnung, also eine OP- oder eine FFP2-Maske. Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Mund- und Nasen-Bedeckung tragen können oder durch ein entsprechendes Attest von der Pflicht befreit sind, müssen von einer Blutspende absehen.

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