Historisches Foto

Kennen Sie den Namen heute und damals?

Unser neues Rätselfoto zeigt ein Gebäude, das über die Jahre den Namen geändert hat. Kleiner Tipp: Der heutige Namensgeber war gebürtige Lüttringhauser und Verfasser mathematischer Lehrbücher. Wissen Sie, was da zu sehen ist? Dann schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen, bis 3. November per Post an den RGA, Alleestr. 77-81, 42853 Remscheid, oder per E-Mail an: redaktion@rga.de
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Unser neues Rätselfoto zeigt ein Gebäude, das über die Jahre den Namen geändert hat.

Unser Rätselfoto der Vorwoche zeigte das Lenneper Röntgen-Gymnasium. Was suchen wir dieses Mal?

Unser neues Rätselfoto zeigt ein Gebäude, das über die Jahre den Namen geändert hat. Kleiner Tipp: Der heutige Namensgeber war gebürtiger Lüttringhauser und Verfasser mathematischer Lehrbücher. Wissen Sie, was da zu sehen ist? Dann schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen, bis 3. November per Post an den RGA, Alleestr. 77-81, 42853 Remscheid, oder per E-Mail an: redaktion@rga.de

Das Rätselfoto der vergangenen Woche

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das RGA-Rätselfoto verbindet, wie uns Jürgen Koppka berichtet: Am vergangenen Samstag, als das aktuelle Bild erschien, sei er auf dem Weg zum Lenneper Markt von einem „sehr netten älterer Herrn“ angesprochen worden, schreibt er uns. Der habe ihm das Rätselfoto aus der Zeitung gezeigt und gefragt, wie er dorthin gelangt. „Dann nehmen Sie auch des Öfteren an dem Rätselfoto der RGA teil?“, habe er gefragt, erzählt Koppka – und „Jede Woche mache ich das“ zur Antwort bekommen. Schnell sei klar geworden: Der ältere Herr war Helmut Schucht, einer der fleißigsten und zuverlässigsten Teilnehmer bei unserem Fotorätsel. „Wir tauschten uns ein wenig aus“, schreibt Koppka. „Es war ein angenehmes Gespräch mit Herrn Schucht, haben auch ein wenig Remscheider Platt gesprochen.“

Klar, dass auch Helmut Schucht selber uns wieder geschrieben hat. Er löst auf: „Dieses imposante Gebäude ist das Röntgengymnasium in Lennep an der Röntgenstraße.“ Und erinnert dann an dessen Eröffnung am 25. März 1916 und daran, dass auch „der Liebling der Nation Heinz Rühmann“ die Schule einst besucht hatte.

An berühmte und bekannte ehemalige Schüler des RöGy erinnern auch Frank Kutscher und Anke Rösner. Und nennen neben Rühmann die unter anderem aus dem Tatort und den Sams-Filmen bekannte Schauspielerin Christine Urspruch. Und die Schwimmerin Stephanie Probst, die unter ihrem Geburtsnamen Ortwig bei den Olympischen Spielen 1988 über 800 Meter im Finale stand.

Damals waren die Bäume noch deutlich kürzer: Das RöGy auf unserem Rätselfoto.

Doch nicht nur Promis besuchten das Lenneper Gymnasium, sondern zum Beispiel auch Roland Wagner, der dort 1976 sein Abi baute: „Es waren noch Zeiten, in denen wir zu Fuß zur Schule gingen“, weiß er zu berichten. „Die Lüttringhauser Schülerinnen und Schüler kamen zum Beispiel mit dem Bus bis Mollplatz und gingen von dort ebenfalls zu Fuß zum RöGy. Es gab lediglich einen Fahrradkeller, der eine begrenzte und von der Schule genehmigte Anzahl von Fahrrädern aufnehmen konnte.“ Noch früher, ab 1958, ging Erika Allié dort zur Schule: „Inzwischen lebe ich schon über 50 Jahre am Rhein. Um meine Wurzeln zu pflegen, schaue ich mir sehr gerne ein paar Nachrichten im RGA an“, schreibt sie. Und Eckard Taubert berichtet uns von „Mathe-LK bei Herrn Rüdigers, Physik-LK bei Herrn Basse, Chemie bei Herrn Günther und Deutsch bei Herrn Feldmann“: „In Mathe war eine tolle Truppe zusammen gekommen. Ich denke gerne an die Zeit zurück.“

Weitere historische Fotos zum Rätseln

So geht es auch Heinz Dörpinghaus, der das RöGy als Schüler und als Lehrer kennt: „Wenn man zunächst als kleiner Sextaner und dann später als Lehrer und zuletzt als Mitglied der Schulleitung, mit einer kurzen Unterbrechung für Wehrdienst und Studium, von 1961 bis 2016 an (fast) allen Schultagen durch dieses Portal in dieses altehrwürdige Gebäude gegangen ist, so wird man dieses Gebäude immer wiedererkennen“, schreibt er. „Natürlich verbinde ich mit diesem Gebäude sehr vielfältige Erinnerungen – schöne wie weniger schöne. Überwiegen tun allerdings die schönen. Für mich war es eine tolle Zeit, in der ich an dieser Schule arbeiten durfte.“

Auf den Namensgeber des Gymnasiums geht unter anderem Roland Benscheid ein: „Es wurde nach dem deutschen Physiker Wilhelm Conrad Röntgen benannt. Der gebürtige Lenneper entdeckte 1895 die nach ihm benannten Röntgenstrahlen.“ Und erhielt dafür 1901 den ersten Physik-Nobelpreis überhaupt, wie auch Heinz-Jürgen Schmitz zu berichten weiß.

Was die Lenneper nur ungern erwähnen: Röntgen wurde zwar in der damaligen Kreisstadt geboren, die nach ihm benannten Strahlen entdeckte er aber in Würzburg. Wo es heute es heute ebenfalls ein Röntgen-Gymansium gibt, das ebenfalls einige bekannte ehemalige Schüler zu bieten hat. Darunter den ehemaligen NBA-Star Dirk Nowitzki.

Details wurden über die Jahre verändert, die Struktur des Gebäudes blieb aber erhalten.

Eine besondere Beziehung zu dem Namen hat auch ein anderer RGA-Leser – weil es sein eigener ist: „Zu sehen ist das Röntgengymnasium, ich wohne schräg gegenüber in der Röntgenstraße und heiße Bodo Röntgen, das ist immer wieder lustig, wenn ich das jemandem erzähle“, schreibt er uns.

Und dann gab es auch noch etwas Kritik am aktuellen Rätsel, von Martin Ohst: „Das in Ihrer Zeitung heute abgedruckte Rätselfoto zeigt das Röntgen-Gymnasium in Lennep. Das war fast schon ein bisschen zu einfach, zumal das RöGy in derselben Ausgabe auch zwei Seiten zuvor abgebildet ist“, teilt er uns mit – und hat natürlich völlig recht. Denn während auf Seite 18 das Rätselbild prangte, war auf Seite 16 in einer Ankündigung der nächsten Lennep-Konferenz ein Bild des Ortes zu sehen, wo Bürgerinnen und Bürger am heutigen Samstag über die Zukunft des Stadtteils und vor allem der ehemaligen DOC-Flächen diskutieren sollen: das Röntgen-Gymnasium.

Die richtige Lösung wussten unter anderem auch Gislinde Borchert-Bublinski, Christel Heuser, Stephanie Heusinkveld, Aljona Köln, Ursula Dziabel, Daniel Kottsieper, Angela Barbonus, Beate Kuhlmann, Silke Karstens, Dieter Prill und Peter Kalbitz.

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