Ausraster mit 4500 Euro bestraft

Gericht

-jape- Private Probleme im Zusammenspiel mit Alkohol ließen einen Remscheider ausrasten. Im Amtsgericht gab es für tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und versuchte Körperverletzung 4500 Euro Geldstrafe.

Dem Angeklagten war es anzumerken, wie unangenehm ihm die ganze Situation war. Am 30. Dezember 2018 war er zu Gast in einem Remscheider Lokal. Als es Ärger gab und zu einem Polizeieinsatz kam, erteilten die Beamten einen Platzverweis. Doch daran hielt sich der Angeklagte nicht. Abermals kam es zum Polizeieinsatz. Die Beamten, die beim ersten Mal eine Ingewahrsamnahme angedroht hatten, wollten diese nun vollstrecken. Doch damit war der 30-Jährige nicht einverstanden. Er sträubte sich mit aller Macht dagegen. Dabei trat er um sich und versuchte, einen der Beamten zu beißen.

„Ich kann mich an die besagte Tat nicht mehr erinnern“, erklärte der Remscheider im Gericht. Aber er wolle sie auch nicht abstreiten. „Ich bin mit sehr viel Scham gefüllt“, erklärte er. Wie ein Test ergab, hatte der Angeklagte zur Tatzeit etwa zwei Promille. Er erinnere sich daran, morgens in der Ausnüchterungszelle aufgewacht zu sein.

Einer der Polizisten vom damaligen Einsatz war als Zeuge zum Prozess geladen. Der 30-Jährige erinnerte sich daran, dass sich der Angeklagte vehement gegen die Verfrachtung in den Streifenwagen gewährt hatte. Der Remscheider nutzte die Anwesenheit des Polizisten, um sich zu entschuldigen. Nüchtern wäre das nicht passiert. Die Richterin berücksichtigte die Promille zwar, ging aber davon aus, dass der 30-Jährige nicht so alkoholisiert gewesen war, dass er nicht mehr wusste, worum es ging.

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