Historisches Foto

Wo steht dieses Hochhaus?

Das neue RGA-Rätselfoto zeigt wieder ein Hochhaus. Als dieses in den 60er-Jahren entstand, blickten die Bewohner auf eine Freizeitattraktion, die es heute nicht mehr gibt. Senden Sie ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder E-Mail: redaktion@rga.de
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Das neue RGA-Rätselfoto zeigt wieder ein Hochhaus. Als dieses in den 60er-Jahren entstand, blickten die Bewohner auf eine Freizeitattraktion, die es heute nicht mehr gibt. Senden Sie ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder E-Mail: redaktion@rga.de
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Gesucht wird ein Gebäude aus den 60er-Jahren. In der vergangenen Woche erkannten die Leser zwei Hochhäuser in der Emil-Nohl-Straße.

Historisches Foto: Auf dem Hasenberg entstand neuer Wohnraum

Von Andreas Weber

Remscheid. Die Hochhauskomplexe auf dem Rätselfoto vom vergangenen Samstag wurden von Helmut Schucht erkannt: „Die Häuser stehen am Hasenberg in der Emil-Nohl-Straße. Benannt wurde sie nach dem letzten Bürgermeister von Lennep, der sich um das Wohl der alten Kreisstadt verdient gemacht hat.“ Heinz-Jürgen Schmitz präzisiert dies: „Benannt nach dem 1882 geborenen und 1959 verstorbenen Emil Nohl, der Lenneps Bürgermeister von 1921 bis 1929 war.“ 1929 wurden die Kreisstadt Lennep, Lüttringhausen und Bergisch Born nach Remscheid eingemeindet. Heinz-Jürgen Schmitz geht in seiner Zuschrift auch auf die Wohnungspolitik ein:

Massive Betonklötze in Hasenberg: die Wohnblöcke in der Emil-Nohl-Straße 72 und 74, aufgenommen von der Rader Straße mit dem Spielplatz im Vordergrund.

„In den 60er Jahren wurde mit der Schaffung neuen Wohnraums als Erstes auf dem Hasenberg begonnen. Zu den Wohnbauten aus der ersten Jahre zählten auch die Gebäude in der Emil-Nohl-Straße. Die Häuser wurden nach dem Konzept vom Architekten Arnz errichtet und in sie flossen sechs Millionen Mark städtische Mittel. Arnz hatte 1962 den Architektenwettbewerb gewonnen. Ab 1963 begannen die Ausschachtungsarbeiten. 375 Wohnungen des ersten Bauabschnittes waren relativ schnell bezugsfertig und weiter 357 Wohneinheiten sollten folgen. Insgesamt 40 Millionen Mark kosteten die 256 000 Kubikmeter umbauten Raums mit 48 273 m² Wohnfläche.“

Dort war die Wohnungsgesellschaft LEG mal Hausherr, im November 2019 übernahm die Berliner Velero-Gruppe, die 2700 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen gekauft hatte, unter anderem in Remscheid. An eine Aktion in der Emil-Nohl-Straße kann sich Schmitz noch erinnern: „Im Mai 1973 fand ein Schweigemarsch statt. Eltern forderten damals eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30, da dort schon viele Kinder in Unfälle verwickelt gewesen waren.“

Im Vordergrund ist der Kinderspielplatz Lenneper Bachtal an der Rader Straße zu sehen, der auf einer Fläche von 2684 Quadratmetern zu den größten in Remscheid zählt.

Auch Gudrun Matuschzik meldete sich mit der Lösung zu Wort. Sie lebte, bevor sie nach Winsen an der Aller zog, mit ihrem Ehemann lange im Südbezirk, besuchte aber in der Emil-Nohl-Straße 76 ab und zu Freunde. Auch erinnert sie sich, dass ihr Ehemann, der von 1959 bis 2004 als Heizungsmonteur bei der Firma Ibach arbeitete, immer wieder mal in den Hochhäusern Aufträge hatte.

Geändert hat sich an dieser Stelle nach fast fünf Jahrzehnten nicht viel: Die drei Wohnblöcke 72 bis 76 in der Emil-Nohl-Straße thronen über dem Spielplatz Lenneper Bachtal.

Anke Rösner stellte fest: „Auf dem heutigen Bild erkenne ich die Häuser vom Hasenberg an der Emil-Nohl-Straße. Davor die Bachtalrunde, meine frühere Laufstrecke, wo ich für meinen ersten Lauf trainiert habe.“ Eine weitere richtige Einsendung schickte Ulrich Hager.

Neues Rätsel: Wo steht das Hochhaus?

Das neue RGA-Rätselfoto zeigt wieder ein Hochhaus. Als dieses in den 60er-Jahren entstand, blickten die Bewohner auf eine Freizeitattraktion, die es heute nicht mehr gibt. Senden Sie ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder E-Mail: redaktion@rga.de

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