Arzneimangel: SPD formuliert Resolution

Die Remscheider SPD will mit einer fraktionsübergreifenden Resolution gegen den Medikamentenmangel vorgehen. Laut Lothar Krebs habe sich seine Partei bereiterklärt, einen entsprechenden Appell an die Bundesregierung zu formulieren. „Die allgemeine Versorgung der Bevölkerung muss sichergestellt werden“, sagte Krebs am Dienstag im Gesundheits- und Sozialausschuss.

279 Medikamente listet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte aktuell auf, die nicht binnen zwei Wochen lieferbar sind. Betroffen sind unter anderem das Schmerzmittel Ibuprofen, Bluthochdruckmedikamente, L-Thyroxin inject, das zur Notfallbehandlung eines durch eine Unterversorgung mit Schilddrüsenhormon verursachten Komas eingesetzt wird, und viele mehr. Auch in Remscheid. „Das Problem müssen wir überregional lösen, vielleicht auch europäisch“, sagte Gesundheitsamtschef Dr. Frank Neveling.

Die beiden Krankenhausapotheken dürften im Übrigen nur ihre Patienten versorgen, nicht die Allgemeinheit. mw

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