Tarifrunde

Arbeitgeber fürchten höhere Lohnkosten

Heute sitzen die NRW-Arbeitgeber der Metall- und Elektro-Industrie zu einer ersten Tarifrunde mit der Industriegewerkschaft Metall (IG) zusammen.

Im Vorfeld der Verhandlung warnt Markus von Dreusche, Geschäftsführer des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung, angesichts der gegenwärtigen coronabedingten wirtschaftlichen Situation vor Forderungen, die die Belastung der Betriebe weiter in die Höhe treiben würden, und meint damit die 4-Prozent-Entgeltforderung der Gewerkschaft. Vielmehr lege es die Situation weiter nahe, die Bedingungen für eine wirtschaftliche Stabilisierung der Metall- und Elektroindustrie zu verbessern, statt sie durch steigende Lohnstückkosten zu belasten. Der neuerliche verschärfte Lockdown aufgrund der aktuellen Pandemielage verstärke die Sorgen des Arbeitgeber-Verbandes Remscheid um die heimischen Industrieunternehmen. Der erste Lockdown habe einer Umfrage zufolge zu schweren Umsatzeinbrüchen von im Schnitt 20 bis 29 Prozent geführt. „Nur die staatlichen finanziellen Hilfen, die Kurzarbeit und ein hilfreicher Tarifabschluss in der Metall- und Elektro-Industrie führten bislang in unserem Verbandsgebiet kaum zu Personalmaßnahmen“, so von Dreusche. Er hoffe auf eine schnelle Lösung, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe erhalte und damit die Sicherheit der Arbeitsplätze verbessere. -ma-

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