Hohenhagen

Anwohner fürchten Verkehrschaos durch neue Kita

Der Förderverein Wohn-Quartier Hohenhagen hatte die Anwohner wieder zum Plaudern in die Esche eingeladen.    
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Der Förderverein Wohn-Quartier Hohenhagen hatte die Anwohner wieder zum Plaudern in die Esche eingeladen.    

Förderverein Wohn-Quartier Hohenhagen kümmert sich um die Lebensqualität im Viertel.

Von Georg Famulla

Remscheid. Der Förderverein Wohn-Quartier Hohenhagen lud ein zur „Hohenhagener Plauderei“ in das Gemeindezentrum an der Eschenstraße, von den Anwohnern auch liebevoll nur „Esche“ genannt.

Am vergangenen Mittwoch trafen sich um 18 Uhr wieder Vereinsmitglieder und interessierte Anwohner des Hohenhagens. Bei Kartoffelsalat und Würstchen wurden Informationen aus dem Quartier ausgetauscht, Probleme im Stadtteil und Verbesserungsvorschläge diskutiert, Anregungen und Meinungen weitergegeben oder nur geplaudert.

Christian Vogt, seit etwa drei Jahren Vorsitzender des Fördervereins und Eberhard Schulze, „alter“ Hohenhagener und Kümmerer für die Öffentlichkeits- und Pressearbeit im Verein, zeigten sich hocherfreut über die rege Teilnahme.

Als feste Institution finden diese Treffen an jedem 3. Mittwoch im Monat in der Esche statt. Berthold Bovermann, Kassierer des Vereins, lädt alle Interessierte und insbesondere neu Zugezogene aus den jüngeren Generationen ein, vorbeizukommen und mit zu „plaudern“.

Heiße Themen an diesem Abend waren die Sorge um das durch die neu entstehende Kita ISS Weltkinder befürchtete Verkehrschaos. Nach wie vor fehlt für Jugendliche auf dem Hohenhagen ein Anlaufpunkt, um sich zu treffen. Christian Vogt hat die Hoffnung nicht aufgegeben, im Zusammenspiel mit Stadt und anderen Beteiligten eine Lösung zu finden.

Aber auch Eigeninitiativen wurden umgesetzt. Barbara Kempf, mit Herzblut überzeugte Umweltschützerin, hat eine Whatsapp-Gruppe ins Leben gerufen und sammelt einmal monatlich mit weiteren, engagierten Anwohnern herumliegenden Müll auf dem Hohenhagen ein, um ein Zeichen zu setzen und Vorbild zu sein.

Der seit fast zehn Jahren aktive Förderverein möchte mit seinen rund 90 Mitgliedern die „gelebte“ Nachbarschaft fördern und die Wohn- und Lebensqualität im Quartier erhalten, gestalten und da, wo möglich, auch verbessern. Für das nächste Jahr ist wieder ein Stadtteilfest geplant, um das Miteinander in der Nachbarschaft weiter zu stärken und neue Akteure für den Förderverein zu begeistern.

Am 30. August findet in der Kindertagesstätte Ahörnchen die nächste Stadtteilkonferenz statt, die eine öffentliche Plattform zum Austausch mit Vertretern aus Verwaltung, Politik, Soziales, Kirche, Kultur und Bildung bietet.

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