Annelie Michel will mit neuem Song Mut machen

Annelie Michel hat einen neuen Titel veröffentlicht. Mit „Ich brenne“ will sie Mut machen. Es gibt den Song etwa bei Amazon. Foto: Daniel Braches
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Annelie Michel hat einen neuen Titel veröffentlicht. Mit „Ich brenne“ will sie Mut machen. Es gibt den Song etwa bei Amazon.

Remscheider Schlagersängerin bringt Single heraus

Von Frank Michalczak

Remscheids Schlagersängerin Annelie Michel meldet sich mit einem neuen Song zurück: „Ich brenne“ heißt der Titel, der den Einstieg in die DJ-Charts geschafft hat. Die Hitparade im Internet dient als Trendbarometer für die Musikeinsätze in Clubs und Radiostationen. Annelie Michel, die dabei regelmäßig vordere Ränge belegt, will ihrem Song noch einen weiteren Schub geben. „Deswegen wird demnächst ein Remix veröffentlicht, der mit Rhythmus-Beats unterlegt ist“, kündigt sie an. Da dürfte einem flotten Discofox wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Annelie Michel eroberte sich zunächst als Andrea Berg-Double eine treue Fangemeinde – ob bei Auftritten in Remscheid oder auf der Partyinsel Mallorca. Längst aber setzt sie auch auf eigenes Repertoire. „Piratin der Sehnsucht“, „Nur ein Klick“, „Die Nacht der Sünde“, „Komm‘, wir fliegen zu den Sternen“ oder „Ich sehne mich nach je t‘aime“ zählen zu den Songs, die sie bei ihren Bühnenauftritten stets im Gepäck hat.

Mit „Ich brenne“ will die Künstlerin in Zeiten der Pandemie Mut machen, wie sie sagt. Das Lied sei ein Appell, zusammenzuhalten – auch wenn es in Beziehungen schon mal schwierige Tage gibt. „So viele hocken wegen Corona ja aufeinander und gehen sich zwischendurch auf die Nerven. Aber das müssen wir überwinden“, erklärt Annelie Michel über die Textzeile: „Ich bin überzeugt, dass man nichts bereut, wenn man im Leben zueinandersteht.“ Sie stammt aus der Feder des Musikproduzenten Pit Bergher, mit dem die Remscheiderin seit Jahren zusammenarbeitet. Der Song sei ein Geburtstagsgeschenk ihres Ehemanns Werner gewesen, der sie mit dem Titel von Bergher überraschte: „Wir haben ein halbes, dreiviertel Jahr mit der Veröffentlichung gewartet. Aber nun war der richtige Zeitpunkt gekommen. Unterhaltung und Musik – das ist doch gerade jetzt für die Menschen wichtig“, stellt sie fest.

Kollegen aus der Schlagerbranche haben neue Jobs gesucht

Das werden ihre Kollegen aus der Schlagerbranche ähnlich sehen, denen es finanziell alles andere als gut gehe. „Viele haben sich einen neuen Job gesucht. Es gibt ja weiterhin so gut wie keine Auftritte für uns.“ Sie könne die Zurückhaltung der Veranstalter von Konzerten und Stadtteilfesten gut verstehen. Schließlich fehle ihnen nach wie vor die Planungssicherheit. „Und ich habe genauso Verständnis für Menschen, die große Ansammlungen meiden“, sagt die Remscheiderin, die hofft, dass der Spuk in einigen Monaten vorbei ist. Und vielleicht gibt es dann auch wieder ein Wiedersehen in Hasten, wo Annelie Michel immer wieder gerngesehener Bühnengast beim Sommerfest der dortigen Interessengemeinschaft war.

In der Zwischenzeit hält sie der Hund ihres Sohnes auf Trab. Welpe Raudi bekommt regelmäßig Musik vorgespielt, wie Annelie Michel berichtet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Discofox, sondern um leise Entspannungsklänge. „Sie sollen ihn beruhigen.“ Raudi sei zwar sehr lieb und ein Seelentröster im Corona-Blues. „Er will aber das Sagen haben und meldet sich daher lautstark zu Wort.“ Sie selber hält es dann doch eher mit Schlagern: „Diese Entspannungsmusik macht müde.“

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