Persönlich

André Sobiralski klettert gerne in Österreich und Italien

André Sobiralski in seinem Büro in der Kraftstation, deren Medienabteilung er leitet. Foto: Peter Klohs
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André Sobiralski in seinem Büro in der Kraftstation, deren Medienabteilung er leitet.

André Sobiralski ist seit 1999 im Jugendzentrum Kraftstation tätig und seit 2019 Leiter der Medienabteilung ebenda.

Der 45-jährige gebürtige Wuppertaler ist schon viele Jahre beruflich in Remscheid unterwegs und kennt die Stadt und die Menschen gut. Unsere Fragen beantwortete er an seinem Arbeitsplatz.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Sobiralski: Remscheid zeigt sich als freundliche und friedvolle Gemeinschaft. Das multikulturelle Zusammenleben funktioniert gut in der Stadt. Die Jugendhilfelandschaft arbeitet auf Augenhöhe sehr gut zusammen.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Sobiralski: Ich liebe die einfachen Sachen wie Bratkartoffeln mit Spiegelei. Ein einfacher Eintopf ist mir auch immer willkommen.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Sobiralski: Ich glaube, dass ich empathisch bin, was in meinem Beruf sehr hilfreich ist. Ich kann Bedürfnisse gut erkennen und verschiedene Meinungen recht leicht zusammenbringen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Sobiralski: Geplant war Seeed, im vergangenen Sommer. Das ist aber aus bekannten Gründen ausgefallen. Davor war ich im Hamburger Volksparkstadion bei Udo Lindenberg. Ich bin ein großer Lindenberg-Fan. Dieser Musiker begleitet mich schon durch mein gesamtes Leben.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Sobiralski: Mit jemanden, der unter völlig anderen Lebensumständen zurechtkommen muss. Vielleicht mit einem Menschen, der in den USA auf dem Land lebt. Ich würde die mir völlig fremde Denkweise dieser Menschen gerne verstehen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Sobiralski: Ich mag den Stadtpark sehr. Außer, dass er sehr schön ist, habe ich auch viele positive Erinnerungen an Veranstaltungen dort, die ich mit organisiert habe.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Sobiralski: Freundlich, eigenwillig, bergisch.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Sobiralski: Das Klettern. Es ist kaum vorstellbar, aber ich bin niemals so entspannt wie während des Kletterns. Ich bin dann ganz auf diese Tätigkeit konzentriert, weil ein Fehler fatale Folgen haben könnte. Wichtig ist mir auch, die Grenze im Kopf immer wieder zu verschieben. Ich klettere gerne in Österreich und Italien.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Sobiralski: Obwohl es eigentlich Ländersache ist, würde ich mir die Schulen genau ansehen. Ich würde kritisch hinterfragen, warum die kleinen, aber immens wichtigen Dinge nicht funktionieren. Ich würde die Bausubstanz modernisieren und die Digitalisierung vorantreiben.

Welchen Traum hegen Sie?

Sobiralski: Ich träume davon, dass dieses Corona-Ding sein Ende findet und die Menschen und die Demokratie das gut überstehen. Wir müssen als Gesellschaft daraus lernen. Vielleicht kann das auch darauf hinwirken, dass andere Missstände (Klima, die Schulen) effektiver angegangen werden. -pek-

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