Zehn Fragen

Am liebsten sitzt an Jan Christoph Heinsch hinterm Schlagzeug

Jan Christoph Heinsch. Foto: pek
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Jan Christoph Heinsch. 

Zehn Fragen an Jan Christoph Heinsch.

Von Peter Klohs

Jan Christoph Heinsch ist im niedersächsischem Uelzen geboren und aufgewachsen. Vor zehn Jahren zog er der Liebe wegen nach Remscheid. Der 42-Jährige ist Schlagzeuger der Coverband Fachwerk. Außerdem bereichert er das „Kunst-und Kultur“-Team von Maximilian Süss. Im Hauptberuf ist er Lehrer an der Albert-Einstein-Schule.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Jan Christoph Heinsch: Auf das Werkzeug aus der Stadt. Das Werkzeugmuseum hat mich schon sehr geprägt. Man schraubt ja manchmal an seinem Auto rum und denkt vielleicht: Dieser 19er-Schlüssel kommt bestimmt aus China. Und Pustekuchen: Der ist in Remscheid hergestellt worden. Das ist doch toll.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Heinsch: Das ist das China-Buffet im Ratskeller. Ich liebe die gebratene Ente dort. Dazu ein Bier, das wär’s schon.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Heinsch: Ich sehe sehr viele Dinge, ich bin sehr aufmerksam. Ich bemerke Nebensächlichkeiten. Das sind ja manchmal auch die Dinge, die in der Zukunft wichtig sein können.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Heinsch: Die Rolling Stones in Hannover. Aber das ist schon echt lange her. Ansonsten vor Kurzem die Remscheider Musikerin Isabell Marr im LÖF. Aber ich gebe lieber Konzerte, anstatt sie zu besuchen.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Heinsch: Nicht mit Angela Merkel, das ist schonmal klar. Das wäre mir viel zu stressig. Als Schlagzeuger vielleicht mit Phil Collins. Aber der ist zu gut. Eigentlich möchte ich gar nicht tauschen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Heinsch: Ich bin sehr gerne mit meiner Frau in unserer Küche. Und natürlich hier im POM hinter meiner Schießbude. Da fühle ich mich sicher.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Heinsch: Ich habe in den zehn Jahren, die ich in der Stadt lebe, die Remscheider lieben gelernt. Daher: Sehr freundlich, ehrlich, wertschätzend.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Heinsch: Zeit vertreiben, ist doof. Das ist vergeudete Lebenszeit. Aber natürlich finde ich es sehr gemütlich, abends mit meiner Frau auf der Couch zu sitzen und das Fernsehprogramm anzusehen.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Heinsch: Der Stadt eine Identität geben. Was fehlt in der Stadt, ist ein Stadtfest. Das würde ich auf den Weg bringen. Es ist sehr schade, dass es so ein Fest nicht längst gibt.

Welchen Traum hegen Sie?

Heinsch: Ich träume von einem eigenen Haus, etwas abgeschieden, mit einem schalldichten Proberaum im Keller, wo ich abschalten kann.

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