Gastronomie

Alte Bismarckstraße: Im Sommer könnten Terrassen stehen

An der Alten Bismarckstraße sollen Terrassen entstehen, um mehr Aufenthaltsqualität zu bieten. Erste Markierungen sind schon zu sehen.Foto: Roland Keusch
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An der Alten Bismarckstraße sollen Terrassen entstehen, um mehr Aufenthaltsqualität zu bieten. Erste Markierungen sind schon zu sehen.

An der Alten Bismarckstraße sollen Terrassen entstehen, um mehr Aufenthaltsqualität zu bieten.

Von Alexandra Dulinski

Remscheid An der Alten Bismarckstraße gehen die Pläne für den Bau der Terrassen für die Außengastronomie der ansässigen Bars und Kneipen voran. Erst kürzlich berichtete Niklas Bergmann, Wirt des Saxo und des Vis-à-Vis, dass Vermessungstechniker den Bereich vermessen hätten.

Das bestätigt Burkhard Fey, Abteilungsleiter des Bereichs Verkehrsplanung, auf Nachfrage: „Wir sind auf der Zielgeraden in der letzten Detailplanung.“ Um den Bau bald ausschreiben zu können, werde derzeit geprüft, wo genau die Terrassen entstehen und wie die Höhe des Pflasters aussehen soll. Denn durch die Längsneigung der Straße müsse anders geplant werden.

„Die Schwierigkeit ist das, was unter der Straße im Untergrund zu finden ist.“

Burkhard Fey, Verkehrsplanung, über die Planung der Terrassen

„Die Schwierigkeit ist das, was unter der Straße im Untergrund zu finden ist. Da sind Telekom-Schächte, so groß wie ein kleines Kinderzimmer. Das heißt, die Statiker müssen nachrechnen, wie die Terrassen auf die Fundamente passen“, erklärt Fey. Im öffentlichen Raum sei dies besonders wichtig. Aber auch die Versorgungsleitungen spielen eine Rolle, auf denen keine Fundamente liegen sollten. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, sagt Fey.

Remscheid: Terrassen sollen eine Konstruktion aus Stahl und Holz sein

Die Terrassen seien hochwertig geplant, eine Stahl-Holz-Konstruktion mit Geländer und Windschutz soll entstehen. Wie viele Terrassen genau die Alte Bismarckstraße aufwerten sollen, sei aber noch unklar. Wichtig sei nun, mit den Nutzern zu sprechen, um im April der Bezirksvertretung die Beschlussvorlage vorlegen zu können. Fey hofft, dass es den Wirten trotz Pandemie gut gehe und jeder mitmachen könne. Beschließt die Vertretung die Vorlage, könne es vermutlich im Sommer losgehen.

Finanziert werden die Pläne durch das Förderprogramm Revitalisierung der Städtebauförderung. Wie hoch die Kosten für das Projekt sein werden, ist allerdings noch nicht klar.

Neu sind die Pläne für ein Beleuchtungskonzept, das „in einem Guss mit den Terrassen“ entstehen soll, wie Burkhard Fey erklärt. „Dann haben wir alles zusammengefasst und müssen die Straße nicht noch mal aufreißen.“ 20 neue Beleuchtungsstelen sollen die Alte Bismarckstraße hoch bis zum Markt errichtet werden. „Das ist ein intensives Planungsprojekt“, sagt Fey.

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