Blauer Mond

Aldi-Gesandte und Investor sprechen miteinander

Riet Schützeberg, Frau von Bernd Schützeberg, vor dem abgefackelten Tennisheim hinter dem Aldi an der Burger Straße. Archivfoto: Melissa Wienzek
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Riet Schützeberg, Frau von Bernd Schützeberg, vor dem abgebrannten Tennisheim hinter dem Aldi an der Burger Straße.

Treffen der IG „Blauer Mond“ am 28. Oktober

Remscheid. Lange Zeit konnten sie sich wegen Corona nicht treffen, nun ist es so weit: Die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) „Blauer Mond“ laden alle Interessierten für kommende Woche Donnerstag, 28. Oktober, 18 Uhr, in die Gaststätte Rautzenberg ein. Es gilt 3G. Der vorderste IG-Kämpfer, Bernd Schützeberg, kündigt dazu prominente Gäste an: Nicht nur Franziska Bach, Leiterin Immobilien und Expansion bei der zuständigen Aldi Regionalgesellschaft in Radevormwald, sondern auch der Investor, dem die Flächen hinter dem Aldi an der Burger Straße gehören, habe sein Kommen zugesagt.

Gemeinsam spreche man sich für diese Stelle als Einzelhandelsstandort aus. „Der ,Blaue Mond‘ soll leuchten über einem kleinen Einkaufszentrum mit Frischemarkt und Drogeriemarkt. Ein Waldcafé als Ersatz für das abgefackelte Tennisheim wäre nicht schlecht“, sagt Bernd Schützeberg. Er ist sich sicher: „Was in Hasten und Lennep erfolgreich läuft, wird auch im Mannesmann-Park zu einem Erfolgsschlager werden. Die unterversorgten Bürger im Südbezirk sollen nicht weiter nach Wermelskirchen einkaufen fahren, sondern in den Mannesmann-Park.“ So bliebe die Kaufkraft in Remscheid, neue Arbeitsplätze entstünden.

In einem Brief an alle Ratsfraktionen hatte Bernd Schützeberg seine Freude über die Wiederaufstellung des „Blauen Mondes“ durch Aldi geäußert. Zugleich aber auch seinen Unmut. Denn seit drei Jahren sei beim Thema Einkaufen im Süden nichts geschehen. Und so, wie es jetzt an der Burger Straße aussehe, könne es nicht bleiben. Aus dem Mannesmann-Park sei eine Müllkippe geworden mit einer Brandruine und umgefahrenen Zäunen. „Wir bitten euch, sich dafür einzusetzen, dass wir unsere Ziele erreichen“, heißt es in dem Brief an die Fraktionen. Das Thema sollte regelmäßig auf die Tagesordnung des Stadtrates, findet Schützeberg.

Die Stadtverwaltung hatte sich zuletzt auf die Suche nach geeigneten Flächen im Südbezirk gemacht. Dies war bereits mehrfach Thema in der Bezirksvertretung Süd. mw

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