Aktionswoche endet mit einer Kickboard-Olympiade

BZI und Bürgerstiftung hatten die Schüler zu einer Aktionswoche eingeladen, in der Kickboards gebaut wurden. Zum Abschluss fand eine Kickboard-Olympiade statt. Foto: Michael Schütz
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BZI und Bürgerstiftung hatten die Schüler zu einer Aktionswoche eingeladen, in der Kickboards gebaut wurden. Zum Abschluss fand eine Kickboard-Olympiade statt. Foto: Michael Schütz

BZI bringt Kindern der Nelson-Mandela-Schule die Berufswelt näher

Von Peter Klohs

So ein Kickboard ist schon eine feine Sache. Besonders Kinder zwischen 10 und 14 Jahren schätzen dieses Fortbewegungsmittel sehr und möchten sehr gerne ein eigenes Board besitzen. Aus diesem Grund hat das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) in Kooperation mit der Bürgerstiftung Remscheid eine Aktionswoche Kickboardbau für die Frühaufsteher-Kinder der Nelson-Mandela-Schule ins Leben gerufen.

„Die Bürgerstiftung fördert das BZI schon seit Jahren“, berichtet Kathrin Gilberg, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, „und das Frühaufsteher-Projekt sowieso. Kinder sind unsere Zukunft. Wir wollen mit dazu beitragen, die Kinder auf die Berufswelt vorzubereiten.“

Eine solche Aktionswoche wäre ohne viele Helfer gar nicht durchführbar, erzählt Suse Hartmann, Diplom-Pädagogin des BZI und Organisatorin des Projektes. Sie erwähnt ausdrücklich Teilnehmer der Berufsorientierung der Flüchtlinge (BOF) und Azubis aus dem Ausbildungsvorbereitungsjahr. „Das ist ein Gemeinschaftsprojekt“, sagt sie. „Anders geht es auch gar nicht.“

In der Woche vom 12. bis zum 16. Oktober werkelten zehn Kinder, um ein eigenes Kickboard herzustellen. Georg Palm, Ausbilder im BZI-Gebäude an der Wüstenhagener Straße, erläutert den Ablauf für die Schüler. „Die Kinder spielen Beruf“, führt er aus. „Sie bekommen einen Spind, sie machen eine Pause und arbeiten täglich von 9 bis 13.30 Uhr. Wir erklären ihnen die Werkstücke, die verschiedenen Materialien, die Vorgehensweise. Die Kids müssen ihr Talent erst einmal entdecken. Und die Hände müssen lernen, das umzusetzen, was der Kopf will. Dabei sind wir gerne behilflich. Das erleichtert vielen den Einstieg in den Beruf.“

Die Kinder sollen so viel wie möglich selbst bauen, lernen wie nebenher, was eine Flügelmutter oder der Unterschied zwischen Stahl und Aluminium ist. „Natürlich arbeiten wir auch eng mit den Lehrkräften der Schule zusammen“, schließt Palm.

Nach der Fertigstellung der Kickboards wurde eine Olympiade für die Neubesitzer der Boards organisiert. „Es gab 11 Stationen“, erklärt Suse Hartmann. „Eine 8 fahren, etwas transportieren, einen Slalom fahren, auf einem bestimmten Punkt stehen bleiben, alles Dinge, die den Kindern im Straßenverkehr begegnen können.“ Die Preisverleihung für die besten Kickboardfahrer fand am Freitagmorgen statt. Mia Gwendoline Rohde (3. Platz), Lias Cavildak (2. Platz) sowie Justin Vohland (1. Platz) nahmen strahlend ihre Preise entgegen.

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