Straße wird saniert

Absackung stellt keine Gefahr für Autos dar

Wenn Autos und Lkw über die Elberfelder Straße fahren, rumst es, wenn sie die Delle passieren.Foto: Doro Siewert
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Wenn Autos und Lkw über die Elberfelder Straße fahren, rumst es, wenn sie die Delle passieren.

Elberfelder Straße wird im Zuge des Busbahnhof-Umbaus saniert.

Von Katharina Birkenbeul

Remscheid. Auf der Elberfelder Straße ruckeln die zahlreichen Autos täglich über eine Delle auf Höhe der Unterführung. Diese wird nach und nach immer tiefer, und es entsteht der Anschein, dass die Straße an dieser Stelle immer weiter absackt. „Sicher ist das Ganze“, beruhigt Ralf Heinrichs, der bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) zuständig für die Unterhaltung der Straßen ist.

„Sicher ist das Ganze.“

Ralf Heinrichs, TBR

Umlagerungen des Untergrundes seien der Auslöser der Delle auf der Elberfelder Straße. „Die Schwierigkeit ist es, den Tunnel in seiner Umgebung richtig zu verdichten, so dass diese Umlagerungen nicht geschehen. Durch die zunehmende Verkehrsbelastung sind solche Schwachstellen und Übergangsbereiche aber besonders davon betroffen“, erklärt Betriebsleiter Michael Zirngiebl.

Die TBR gehen nicht davon aus, dass sich ein Hohlraum zwischen der Asphaltdecke und dem darunter befindlichen Tunnel, der den Friedrich-Ebert-Platz mit der gegenüberliegenden Straßenseite verbindet, gebildet hat. Denn dann könnte es tatsächlich zu einer größeren Absackung kommen. „Wir haben das im Blick“, sagt Zirngiebl. Wöchentlich würden Straßenbegeher die Gehwege abgehen und dabei auch Straßenschäden wie diesen protokollieren. Nachfolgend würden sich Straßenmeister die Stelle erneut ansehen.

Derzeit werde der Bereich der Unterführung auf der Elberfelder Straße nur oberflächlich geflickt und nicht komplett saniert. „Wenn eine Straße repariert wird, wird sie nie wieder schön eben sein“, sagt Heinrichs. Der Hintergrund: „Die Elberfelder Straße wird auf diesem Stück erst im Zuge des Umbaus des Friedrich-Ebert-Platzes erneuert“, ordnet Zirngiebl den zeitlichen Rahmen der Bauarbeiten ein. Dass es dann statt des Tunnels eine oberirdische Lösung geben soll, findet der Betriebsleiter gut.

Wie Baudezernent Peter Heinze in einem Gespräch Anfang des Jahres sagte, soll der Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mitte 2021 solle das Ausschreibungsverfahren für die vielfältigen Arbeiten auf dem Busbahnhof beginnen, bei dem Unternehmen ihre Angebote einreichen können. Der Startschuss für das millionenschwere Bauprojekt, bei dem die Stadtwerke ein neues Betriebsgebäude erhalten, könne Ende 2021 erfolgen. „Aber 2022 ganz gewiss“, sagt Heinze.

Das Entree Lenneps versprüht den Charme einer Baustelle. Das soll sich ändern, versprechen die Technischen Betriebe.

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