Großartige Show

Abba-Songs halten niemanden mehr auf seinem Platz

Sängerin Carolin Fortenbacher wurde im Teo Otto Theater von einem Trio begleitet. Foto: Roland Keusch
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Sängerin Carolin Fortenbacher wurde im Teo Otto Theater von einem Trio begleitet.

Carolin Fortenbacher und ihre Band sorgten am Sonntag im Teo Otto Theater für eine großartige Show.

Von Sabine Naber

Wenn im ersten Haus am Platz das Publikum schon am frühen Abend aufspringt, mitsingt, rhythmisch klatscht und die Hüften kreisen lässt, dann haben Sängerin und Band wohl alles richtig gemacht. Und so war es auch am Sonntag, als die Sopranistin Carolin Fortenbacher und ihre Band unter der Überschrift „Abba macht glücklich“ zu einem mitreißenden Konzert einluden.

Schon der schwungvolle Start mit dem Song „Knowing me, knowing you“ und „Honey Honey“ begeisterte die Theatergäste. Mit der schwedischen Band Abba, die sich 1972 gegründet hatte und die zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte zählt, verbindet die Sängerin eine persönliche Geschichte, denn sie feierte ihren größten Bühnenerfolg fünf Jahre lang mit dem Musical „Mamma Mia“ in Hamburg.

Hervorragend begleitet wurde die Sängerin von Ania Strass am Cello, Achim Rafain am Bass und Mirko Michalzik an der Gitarre. Die drei Musiker erwiesen sich als absolute Könner an ihren Instrumenten, der Gitarrist glänzte zudem auch als Sänger. Traumhaft schön klang es, als Fortenbacher – ihre Stärke liegt vor allem in den Balladen – „Super Trouper“ oder auch „The Winner takes it all“ sang. Neben ihrer voluminösen, wandelbaren Stimme war es auch ihr Temperament, ihre Lockerheit, von denen sich das Publikum mitreißen ließ. „Licht an!“, hieß es kurz und knapp in Richtung der Techniker. Und dann kam sie von der eigentlichen Bühne herunter, dem Publikum ein bisschen näher, um es zum Tanzen zu bewegen. Und dann tanzte sie selbst beim Song „Dancing Queen“ gekonnt über den Holzboden.

Bei „Gimme! Gimme! Gimme!“ wurde es dann richtig rockig. Lateinamerikanische Klänge ließ sie bei „Waterloo“ einfließen, und bei „Fernando“ war die Stimmung im Theater auf dem Höhepunkt. Und bei „Mamma Mia“ standen schon wieder alle und sangen mit. Aber auch ihre eigenen Lieder, wie beispielsweise das berührende „Durch meine Finger rinnt die Zeit“, klangen großartig.

„Das war eine wunderbare Show. Sie hat eine tolle Stimme. Und die Musiker sind auch spitze“, fasste es Zuhörerin Barbara Roetzel zusammen.

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