A 1: Bei Remscheid krachte es 22 Mal

Am 7. September kam der Fahrer dieses Autos zu Tode. Archivfoto: Ralf Kollmann
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Am 7. September kam der Fahrer dieses Autos zu Tode. Archivfoto: Ralf Kollmann

22 Unfälle zählt die Polizei in diesem Jahr bis Ende August auf der A 1 zwischen der Auffahrt Remscheid und der Raststätte Remscheid. Exakt genauso oft krachte es dort im gleichen Zeitraum der Jahre 2019 und 2018. Eine Unfallhäufungsstelle sei der Streckenabschnitt deshalb aber nicht, heißt es bei den Landesbehörden. Eingriffe in den Autobahnverkehr, um die Unfallzahlen zu senken, sind deshalb nicht geplant. Das erfuhr die SPD auf eine Anfrage, die sie an die Stadt Remscheid gerichtet hatte. Nach einem tödlichen Unfall am 7. September und nach einer Massenkarambolage mit sieben Fahrzeugen am 16. September hatte Ratsfraktionschef Sven Wolf einen weiteren Versuch unternommen, den Autobahnabschnitt auf Lärm- und Geschwindigkeitsverstöße zu untersuchen. Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln und ihre zuständigen Polizeipräsidien reagierten prompt. Bis kurz vor der Raststätte ist das Präsidium Düsseldorf zuständig. Bei den bislang 22 Unfällen im laufenden Jahr wurden ein Mensch schwer und drei Menschen leicht verletzt. In der ersten Jahreshälfte 2019 gab es einen Schwer- und acht Leichtverletzte. 2018 waren es im gleichen Zeitraum sechs Leichtverletzte. Die Bezirksregierung Köln teilte mit, dass der tödliche Unfall vom 7. September erörtert worden sei. Konsequenzen zieht die Behörde daraus aber nicht. Sven Wolf, der auch Landtagsabgeordneter ist, kündigte an, eine Kleine Anfrage im Landtag folgen zu lassen. Bereits in den zurückliegenden Jahren hatte es verschiedene Versuche gegeben, mit Geschwindigkeitsbegrenzungen für weniger Lärm und weniger Unfälle zu sorgen.

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